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Storage-Newsticker: Von DataCore SAP HANA bis Tintri Entry-All-Flash

In KW 50 gab es Neuigkeiten der Storage-Hersteller DataCore, Dell, EMC, SanDisk und Tintri. Erfahren Sie hier mehr zu den einzelnen Meldungen.

Auch zum Ende des Jahres schläft die Storage-Branche nicht. In der 50ten Kalenderwoche gab es wieder Neuigkeiten verschiedener Speicherhersteller. Wir haben in Kürze die News von DataCore, Dell, EMC, SanDisk und Tintri zusammengefasst.

Tintri präsentiert Einsteiger-All-Flash-System

Hersteller Tintri stellt mit seinem VMstore T5040 ein All-Flash-Array (AFA) für das Einstiegssegment vor, das zur T5000-Serie des Herstellers gehört. Sie verfügt über das gleiche Betriebssystem – Tintri OS 4.0 – wie die Modellbrüder und unterstützt somit neben VMware vSphere, Microsoft Hyper-V, Red Hat Enterprise Virtualization und OpenStack nun auch Citrix XenServer, VMware VVols und erweiterte Funktionen für Hyper-V. Die zwei Höheneinheiten (HE) hohe Appliance verfügt über 18 TByte an Flash und bietet Support für bis zu 1.500 virtuelle Maschinen (VMs).

Das System soll wie die anderen Serienmodelle große Datenbanken und VDI-Umgebungen bedienen, die geringe Latenzen von unter einer Millisekunde benötigen. Durch den Support der Vmware VVOLs sind Snapshots, Klone, Revert und Statistiken auf VM-Ebene durch VMware vCenter sowie QoS über Tintri Global Center realisierbar. Darüber hinaus bietet das System aufgrund des neuen Betriebssystems SyncVM File-Level Restore, WMI Path Encryption, Verbesserungen bei Snapshots und PowerShell cmdLets.

Dell bringt Active Directory Backup und Recovery für Azure-Cloud

IT-Unternehmen Dell verstärkt sein Engagement in Sachen Cloud und offeriert nun den Recovery Manager for Active Directory (RMAD) und den Recovery Manager for Active Directory  Forest Edition 8.7 mit neuen Releases. Anwender hybrider Active-Directory-Umgebung mit Azure AD Connect können damit AD-Objekte in Echtzeit zu sichern, zu analysieren und wiederherzustellen, sowohl On-premise (lokal) als auch in der Cloud. Zudem werden Item-Level Recovery, vergleichende Berichte und Attribute-Rollback-Funktionalitäten unterstützt. Damit lassen sich automatische Wiederherstellung auf Forest-Ebene durchführen und sowie eine funktionsfähige Virtual-Lab-Umgebung aufbauen.

Dell RMAD verfügt nun über eine Anbindung an Dell InTrust, eine webbasierte, interaktive Suchmaschine, die Sicherheitsüberprüfungen und Audits beschleunigt. Eine einfache Suche liefert Informationen darüber, wer kritische AD-Objekte geändert hat und welche Modifikationen mit dem Recovery Manger erfolgt sind. Durch einen Vorher-Nachher-Vergleich können Administratoren schnell geänderte Objekte identifizieren und wieder in ihren ursprünglichen Zustand versetzen. Azure AD Connect synchronisiert diese Änderungen dann mit Azure AD.

DataCore zertifiziert SANsymphony für SAP HANA

Virtualisierungs-Anbieter DataCore erhielt die SAP HANA-Zertifizierung für  SANsymphony. Speicher-Virtualisierungs-Software kann nun mit SAP-zertifizierten Storage-Systemen für SAP HANA eingesetzt werden und liefert herstellerübergreifend die Performance für Unternehmensanwendungen.

Durch die Caching- und Parallel-I/O-Technologie wird die Storage-Performance beschleunigt, was Echtzeit-Computing in SAP-HANA-Umgebungen zulässt. Die DataCore-Virtualisierung ist zertifiziert für den Einsatz mit den ebenso SAP-zertifizierten Speicherlösungen von  Fujitsu, Huawei, IBM, Dell, NEC, Nimble Storage, Pure Storage, Fusion-io, Violin Memory, EMC, NetApp, HP und Hitachi, sofern SANsymphony-V auf einem separaten Rechner-Knoten installiert ist.  Unterstützt werden bis zu 16 SAP HANA-Knoten unter SUSE Linux Enterprise Server.

EMC beschleunigt mit RackHD den Übergang zu Open Source

Mit der RackHD-Technologie (Rack Hardware Director) verstärkt EMC erneut sein Engagement im Bereich Open Source. Dieser plattformunabhängige Technologie-Stack soll es ermöglichen Server- und Netzwerkressourcen auf Hyperscale-Niveau zu verwalten und zu orchestrieren. Darüber hinaus zeigt der Hersteller die Version CoprHD 2.4 der CoprHD-Community. Diese Software für die Storage-Automatisierung zentralisiert die Speicher unterschiedlicher Hersteller und wandelt diese in eine einfache, erweiterbare Plattform um. Das neue Release bietet neue Funktionen, Projekte, Community-Mitglieder und einen Wechsel der Lizensierung hin zu Apache License, Version 2.0 sowie Support für den Objektspeicher EMC ECS und  eine REST-Programmierschnittstelle für EMC XtremIO 4.0.

Zusätzlich kündigte der Hersteller Updates für das Projekt REX-Ray an. Dies ist eine Open-Source-basierte Storage Orchestration Engine, die speziell für die Nutzung von Container-Technologien von beispielsweise Docker oder Mesos entwickelt wurde. Das 0.3-Release umfasst mehrere Updates aus der Community, inklusive erweitertem Speicher-Plattform-Support für GCE (Google Compute Engine), EMC Isilon und EMC VMAX. Außerdem hat die Community REX-Ray mit einer Volume Mount Function versehen. Diese versetzt den Host in die Lage, gemountete Dateisysteme von nicht reagierenden Hosts neu zuzuordnen. Das sichert den ununterbrochenen Zugriff von Anwendungen auf den dauerhaften Speicher.

Die RackHD-Software verfügt über Funktionen für das Management und die Orchestrierung von Hardware, mit denen sich das Entdecken, Beschreiben, Bereitstellen und Programmieren über eine Vielzahl von Servern hinweg automatisieren lässt. Zudem bietet sie eine Roadmap für das zukünftige Einbinden von Netzwerkgeräten. RackHD soll grundlegende Aufgaben für ein großes Spektrum an Hardware-Elementen im Rechenzentrum automatisieren und vereinfachen. Entwickler können die RackHD-Programmierschnittstelle als Komponente in einem größeren Orchestrierungs-System nutzen oder damit eine Bedienoberfläche für die Verwaltung von Hardware-Services schaffen, die unabhängig von der darunterliegenden Hardware funktioniert. RackHD unterstützt eine Vielzahl an Intel-basierenden Servern sowie die Einbindung und Überwachung von Switches.

SanDisk und Supermicro als Partner für All-Flash-SDS

SanDisk kündigt im Rahmen der Partnerschaft mit Supermicro die nächste Generation an Software-Defined All-Flash Storage Solutions an. Hierbei handelt es sich um eine Kombination von InfiniFlash-Systemen des Herstellers mit Hochleistungs-Servern von Supermicro. Das InfiniFlash-System wird auch mit der einheitlichen Plattform OpenSDS zur Datei- und Blockspeicherung von Nexenta sowie der Plattform NexentaStor verfügbar sein.

Mit der hohen Speicherdichte wollen beide Firmen Anwendern einen günstigen Preis pro GByte – laut SanDisk weniger als einen Euro pro GByte – bieten und unter anderem Cloud-Umgebungen adressieren. Dabei kommen Technologien wie Komprimierung oder Deduplizierung nicht zum Einsatz. Nutzen Anwender Software mit entsprechenden Reduktionsverfahren, sinken die Kosten weiter.

Zu den Systemen gehören unter anderem das InfiniFlash IF500 für OpenStack/CEPH das Scale-up-System IF100, mit bis zu IOPS und vier Petabyte in einem Rack.

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