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Die zehn beliebtesten Storage-Artikel des Jahres 2015

Die Speicherbranche wurde 2015 vor allem vom Trend der Hyperkonvergenz dominiert. Aber auch neue Technologien wie OpenStack und VVOLs interessierten.

Dieser Artikel behandelt

Sichere Datenspeicherung

Das Jahr 2015 war reichlich turbulent für die Speicherbranche: HP und Symantec spalteten ihre Unternehmen auf, andere etablierte Hersteller wie IBM krempeln ihre internen Strukturen und Produktpalette um und das Highlight schließlich ist die Übernahme EMCs durch Dell. Die meisten großen Hersteller kämpfen zudem mit sich ändernden Marktbedingungen. Herkömmliche Speicherlösungen werden von neuen Trends wie zum Beispiel Hyper-Konvergenz unter Druck gesetzt. Da überrascht es nicht, dass auch die Leser größtenteils an Artikeln zum Thema hyper-konvergente Systeme interessant fanden, wie zum Beispiel das Storage-Magazin zum Thema Hyper-Konvergenz. Searchstorage.de hat wie schon 2014 eine Liste der beliebtesten Storage-Artikel zusammengestellt, die diese Trends verdeutlichen.

Darüber hinaus wurden Beiträge zu neuen Technologien wie Software-defined Storage, OpenStack oder VMware Virtual Volumes gelesen. Und auch Praxistipps erfreuten sich im Jahr 2015 großen Interesses. Allerdings schafften es auch einige Meinungsbeiträge zu aktuellen Entwicklungen und Geschehnissen in die Top-Ten-Liste.

1. Fünf häufige Fehlermeldungen von Backup Exec und wie man sie löst

Symantec Backup Exec ist eines der bekanntesten Backup-Produkte und gilt als äußerst zuverlässig. Die Software ist in vielen Firmen im Einsatz und wurde seit den 1990er Jahren stetig weiterentwickelt und um Funktionen erweitert. Aber auch die beste Backup-Anwendung wartet hin und wieder mit Fehlermeldungen auf. Wir geben Lösungsvorschläge für die Error-Codes 1068, 1603, E00FED1, 1053 und E00084EC.

2. Die wichtigsten Storage-Technologien 2015

Anfang des Jahres 2015 gab die Redaktion von searchstorage.de einen kleinen Ausblick auf die Technologien, die in den Rechenzentren Bedeutung haben werden. Das Trendbarometer lag durchaus richtig, denn zu den wichtigsten Storage-Technologien für 2015 sah das Redaktionsteam VMwares Virtual Volumes, Highend-All-Flash-Arrays, Cloud-basiertes Disaster Recovery und Flash-Caching auf dem Vormarsch.

3. Die fünf dümmsten Storage-Konzepte

In diesem Jahr steht auch eine Hitliste auf unserer Jahresend-Hitliste. In der Liste um die dümmsten Storage-Konzepte geht es aber weniger um Konzeptionsschwierigkeiten seitens der Hersteller, sondern um Missverständnisse bei der schreibenden Zunft, den Journalisten. Da kommen dann Aussagen wie „Cloud ersetzt jeden Storage“ oder „Flash-Storage ändert alles“. Und die Nummer Eins er Liste verdeutlicht, dass diese Liste doch eher mit einem Augenzwinkern zu lesen ist.

4. IBM bleibt der Hardware treu - größtenteils

Tagesaktuelle Geschehnisse waren auch von großem Interesse, zumal sie große Auswirkungen auf Unternehmen und Branche haben. Dazu gehörten auch der Kurswechsel und die strategischen Entscheidungen des IT-Riesen IBM. Dieser veräußerte in den vergangenen 16 Monaten einiges an Hardware und veränderte interne Strukturen, um im Geschäft der digitalen Transformation Schritt halten zu können. IBM ist aber nur ein Beispiel für die drastischen Marktveränderungen, die eben auch von den neuen Technologien getrieben werden. Etablierte Unternehmen müssen hier umdenken und sich selbst neu erfinden, um der neuen Konkurrenz Paroli bieten zu können.

5. Hyper-Konvergenz: Das Ende allen Storages

Das Thema Hyper-Konvergenz wurde viel diskutiert, denn diese Technologie verändert nachhaltig die Rechenzentrumsstrukturen und fordert herkömmliche Storage-Konzepte heraus. Diese Systeme sind kein Marketing-Hype, sondern machen sich langsam in den Rechenzentren breit und verändern diese nachhaltig. Ebenso forcieren sie ein Umdenken in der Storage-Strategie in Unternehmen. Zwar sind diese Lösungen schnell implementiert und können gerade kleineren und mittelgroßen Unternehmen hohen Nutzen bringen, werden aber mit Sicherheit nicht jeglichen Storage obsolet machen.

6. Gratis Backup-Tool Arcserve UDP Workstation Free

Arcserve bietet mit seiner Unified Data Protection (UDP) Workstation Free Edition ein kostenloses Backup-Tool für die Datensicherung und -wiederherstellung von Desktops und Laptops an, die nicht in der Unternehmenszentrale Teil der üblichen Backup-Verfahren sind. Der Artikel beschreibt einige Details zum Produkt und stellt den Link zum Download der Software zur Verfügung.

7. Hyper-converged Infrastruktur: Storage als Bundle-Lösung

Ein weiterer Artikel zum Thema Hyper-Konvergenz verdeutlicht das Interesse, dass dieses Thema 2015 auf sich zog. Nicht zuletzt weil nicht nur Start-ups, sondern auch alt eingesessene Anbieter wie VMware oder HP nun Produkte hierfür offerieren. Da sich der Markt um hyper-konvergente Systeme schnell entwickelt, sollten IT-Manager wissen, wie der Begriff definiert wird und warum sie dieses Marktsegments in Betracht ziehen sollten, um ihre Storage-Infrastrukturen im Rechenzentrum weiter auszubauen.

8. Eine OpenStack-Cloud aufbauen

Eine weitere neue Technologie, die 2015 von sich reden machte, ist OpenStack. Gerade für Cloud-Architekturen eignet sich diese Open-Source-Plattform, denn mit den OpenStack-Komponenten Cinder und Swift lassen sich beispielsweise Block- und Object-Storage innerhalb einer Private Cloud installieren. Damit sollen die effiziente und effektive Orchestrierung und das Management von Compute-, Storage- und Netzwerk-Ressourcen, um die Services einer Private Cloud bereitgestellt werden. Allerdings kommt OpenStack noch nicht flächendeckend zum Einsatz und das Thema wird uns auch im Jahr 2016 weiter begleiten.

9. 2015 könnte ein hyper-aktives Jahr für Hyper-Konvergenz werden

Der dritte Hyper-Konvergenz-Artikel auf unserer Top-Ten-Liste zeigt einmal mehr die Wichtigkeit des Themas. Das Jahr startete mit zwei wichtigen Produkt-Launchs für Hyper-Konvergenz, VMware VSAN 6 und EMC VSPEX BLUE und markierten so den Startschuß für das Jahr der Hyper-Konvergenz.

10. Wie VVOLs funktionieren und wie sie Storage-Produkte verändern

Mit der Einführung von VMware vSAN 6 wurden auch die lang erwarteten Virtual Volume (VVOLs) präsentiert. Diese sollen eine granulare Storage-Verwaltung garantieren. Einfach gesagt ermöglichen VVOLs das Provisioning, Monitoring und Anwendungs-Management von Storage auf VM-Ebene, was granularer ist als auf Array-Ebene. Bevor VMware auf den Markt trat, hatten Applikationen eine 1:1-Beziehung zu einer LUN oder einem Volume, das auf einem Storage-System dafür eingerichtet wurde. Dieser Produkt-Launch wird allerdings Einfluss auf künftige Storage-Produkte haben.

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