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Scality erweitert Partnerschaft mit HPE

Scality und HPE erweitern ihre Partnerschaft vom Server- auf das Storage-Portfolio. Scality RING operiert nun auch auf Apollo-Systemen von HPE.

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Object-Storage-Anbieter Scality und HPE haben sich dazu entschlossen, ihre Partnerschaft zu erweitern. Dabei geht es zum einen um Investitionen seitens HPE und eine Portfolio-Erweiterung für Scality. Bereits im letzten Jahr investierte HPE zehn Millionen US-Dollar in Scality – zusätzlich zur D-Funding-Runde in 2015, die insgesamt 45 Millionen Dollar erbrachte. Nun folgt die Ankündigung, dass die Hardware-Partnerschaft zwischen beiden Unternehmen von der Server-Serie auf das Storage-Angebot erweitert wird. Darüber hinaus werden beide Firmen gemeinsame Marktstrategien und Geschäftsprogramme entwickeln.

Seit Oktober bietet HPE seine ProLiant Server mit der Software-defined Object- und File-Storage-Software RING an – seit März 2014 als Version 5.0 erhältlich. Nun gilt dies auch für die Storage-Serie Apollo. Zunächst werden die Hyperscale-Modelle Apollo 4510 und 4200 mit RING 5.0 offeriert. Insbesondere die 4000-Serie bietet hohe Speicherdichten, mit bis zu fünf PByte Kapazität in einem Rack oder 224 TByte auf zwei Höheneinheiten. Anwender sollen insbesondere davon profitieren, dass nicht nur Objekte, sondern auch Files von der Software unterstützt werden.

Mit dieser Lösung wenden sich beide Unternehmen an Firmen und  Service-Provider, die Umgebungen mit massiven Kapazitäten – so genannte Hyper- oder Web-scale Umgebungen – bedienen müssen und auch kapazitiv weit voraus planen. Dabei soll laut Aussage der Anbieter vor allem die Kombination aus flexibler, funktionsreicher Software von Scality und den Services seitens HPE (Finanzen, Lifecycle Management, und Beratung) ebenso überzeugen wie die Performance, die Zuverlässigkeit und die Kosteneffizienz. Den Support der Lösung übernimmt Partner HPE.

Für Scality ist dies ein weiterer Schritt seine Marktkraft, Vertriebschancen und Einsatzgebiete zu erweitern. HPE hingegen hat mit der Scality-Offerte eine multiprotokollfähige Objektspeicherlösung im Portfolio und muss keine eigenen Entwicklungsinvestitionen tätigen. Daneben bietet HPE mit Helion noch eine OpenStack-Lösung (Swift) und Ceph im Object-Storage-Bereich an. Allerdings ist auch die Scality-Software Helion-zertifiziert.

Jerome Lecat, CEO bei Scality, sieht hierin einen großen Schritt nach vorn für die Firma. „Mit den Apollo-Systemen operiert unsere Software quasi im Herzen des HPE-Storage-Portfolios – mit hohen Kapazitäten und Object und File Storage“, so Lecat. „Unser Ziel ist es natürlich, gemeinsam zu wachsen. Scality legt hierbei Wert auf dedizierte Partner und ist derzeit nicht an einem überbordenden VAR-Channel interessiert. Die Hälfte unseres Geschäfts wird über die Partner generiert und hier sind uns Strategie und Qualität extrem wichtig. Ein Vorteil für uns ist zudem, dass Kunden mit nur einer Anwendung für unseren Object Storage beginnen und über die Zeit hinweg mehr und mehr hinzufügen können. Dieses Szenario beobachten wir bei vielen Anwendern.“

Darüber hinaus meint Lecat, dass Nutzer Object Storage nicht als zusätzliche Lösung, sondern durchaus als eine Scale-out-NAS-Lösung sehen können – sofern der File-Support vorhanden ist. „Wir gewinnen keine Kunden, weil wir Object Storage anbieten, sondern eine Lösung zu einem bestimmten Problem“, so der CEO. „Durch unseren Support für File und Objekt lässt sich hier der Vergleich zum Scale-out-NAS ziehen.“ Lecat hofft auf weiteres Wachstum in vertikalen Märkten wie dem Finanzsektor oder der Medienbranche, da das Geschäft in diesen Industrien vor allem im letzten Jahr Fahrt aufgenommen hat.

Im laufenden Jahr konzentriert sich das Unternehmen nicht nur auf Expansion, sondern auch auf die Weiterentwicklung der Multiprotokollfähigkeit und des S3-APIs. Laut Lecat ist S3 quasi der defacto-Standard für Object Storage und man möchte hier die Anbindungspunkte optimieren.

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