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HDS präsentiert neue Flash Storage Serie A

Die neue All-Flash-Familie von HDS umfasst drei Modelle, die hohe Speicherdichte, Performance und Funktionalität bieten sollen.

Mit der neuen All-Flash-Familie Hitachi Flash Storage A (HFS A) erweitert Hitachi Data Systems (HDS) sein Flash-Portfolio mit hoch-kapazitiven Arrays mit Deduplizierung, um letztlich jede Applikation bedienen zu können. Das neue System verpackt bis zu 60 SSDs in einem zwei Höheneinheiten (2U) großen Gehäuse. Dabei kommen Standard-MLC-Medien mit 1,6 TByte und nicht die in anderen Flash-Lösungen eingesetzten Flash-Module (FMDs) mit sechs TByte Kapazität. Die SSDs wurden gewählt, da der Hersteller kompakte Nodes anbieten wollte, die sich mit den Modulen nicht umsetzen ließen. Insgesamt erreicht das System bis zu 384 TByte Speicherkapazität. Für die Datenreduktion kommt eine Block-basierte Inline-Deduplizierung zum Einsatz, die auch nicht in allen Flash-Lösungen des Anbieters erhältlich ist.

Die neue All-Flash-Serie umfasst drei Modelle.

Zu der A-Serie gehören drei Modelle, die jeweils 2 U groß sind. Das HFS A220 verfügt über zehn SSDs und eine Kapazität von 16 TByte. Mit Deduplizierung lassen sich laut Hersteller bis zu 64 TByte in diesem System speichern. Als Leistungswert sind bis zu 700.000 IOPS angegeben. Das nächstgrößere Modell – A250 – kann 30 SSDs aufnehmen und bietet damit eine Speicherkapazität von 48 TByte, die sich mit bis zu 192 TByte belegen lassen. Dieses System kommt auf eine Performance von bis zu 900.000 IOPS. Das größte Array ist das HFS A270, das wie gesagt 60 SSDs umfasst und 96 TByte an Kapazität bietet. Die Leistung liegt bei einer Million IOPS. Als Antwortzeit gibt der Hersteller „unter einer Millisekunde“ an. Alle Modelle verfügen über duale Controller in Active-Active-Konfiguration. Als Cache stehen in den beiden kleineren Modellen 128 GByte zur Verfügung, der große Serienbruder hat 256 GByte. Anschluss finden die Arrays über 16 FC-Ports (8Gbit/s), acht 10-Gbit/s-iSCSI-Interfaces oder über acht 40-Gbit/s-iSCSI-Ports.

Die Modelle sollen laut HDS deutlich günstiger sein als andere Angebote.

Zusätzlich zur Deduplizierung gehören noch Inline-Komprimierung, Thin Provisioning, Quality-of-Service-Kontrollen sowie Snapshots, Klone, Replikation und Verschlüsselung zum Funktionsumfang. Laut Hersteller sind die Systeme fünf bis zehn Mal effizienter in Sachen Kapazitätsnutzung und verbrauchen bis zu zehn Mal weniger Strom. Das A220 soll in etwa 125.000 US-Dollar kosten, wofür der Anwender die Software, die Hardware, die Installation und einen Basis-Service-vertrag erhält. In der größten Systemkonfiguration und mit Deduplizierung das GByte rund 1,50 US-Dollar, so HDS-Angaben.

Im direkten Vergleich mit EMC und Pure Storage sieht sich HDS klar vorn.

Der Hersteller positioniert seine HFS-A-Serie zu Wettbewerbern wie Pure Storage, kleineren EMC XtremIO-Konfigurationen sowie zu den All-Flash-Angeboten von HPE (3Par), Karminario und Violin Memory. HDS gibt zudem an, die vier- bis achtfache Speicherdichte als Pure und EMC zu bieten sowie das 18fache an Performance. Dabei verbrauchen die Arrays nur die Hälfte an Strom im Vergleich zu diesen beiden Marktbegleitern.

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