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Neue Softwareversion: Veeam Availability Suite v9

Neben Support für VMware vSphere und Microsoft Hyper-V bietet v9 schnelle RTOs und RPOs und verfügt über zahlreiche neue Funktionen.

Dieser Artikel behandelt

Backup-Tools

Die Neuerungen in der Veeam Availibility Suite v9 sind extrem umfassend und betreffen unter anderem den Funktionsumfang von Veeam ONE und Veeam Backup und Replication. Der Hersteller selbst stellt einige davon in seinen Fokus, weitere Details finden sich auf der Webseite des Herstellers oder unter den obigen Links.

Die neunte Version der Software unterstützt nun auch VMware vSphere und Microsoft Hyper-V. Die fünf zentralen Neuerungen sieht der Anbieter als essentiell wichtig an, wenn Unternehmen ein „Always-on“-Konzept verfolgen wollen. Dazu gehören High-Speed Recovery, Data Loss Avoidance, Verified Recoverability, Leveraged Data und Complete Visibility.

High-Speed Recovery: Die Software gewährleistet RTOs von weniger als 15 Minuten, was zügige Restores ermöglichen soll. Dafür lassen sich unter anderem die Tools Instant VM Recovery, Veeam Explorer für Microsoft Exchange, Active Directory, SharePoint sowie SQL Server und Oracle nutzen.

Data Loss Avoidance: Mit RPOs, die ebenso unter 15 Minuten liegen, soll Datenverlust vermieden werden. Dafür umfasst v9 nun Funktionen wie 2-in-1 (Backup & Replikation), intergierte WAN-Beschleunigung, ein skalierbares Backup-Repository und nativen Support von Bandsicherungen. Darüber hinaus lassen sich Backups aus Storage-Snapshots von EMC (VNX/VNXe), HP und NetApp anlegen sowie die Systeme EMC Data Domain Boost und HP StoreOnce Catalyst integrieren. Darüber hinaus ist eine Cloud-Architektur mit Veeam Cloud Connect möglich, in die sich Daten replizieren lassen.

Verified Recoverability: Die Suite gewährleistet jederzeit Wiederherstellungen aller Dateien und Anwendungen sowie virtueller Server. Dafür sorgen SureBackup und SureReplica. Automatische Backup- und Disaster-Recovery-Tests (DR) sollen zudem den Geschäftsbetrieb absichern.

Leveraged Data: Hier erstellt die Software eine exakte Kopie der Produktivumgebung auf Basis von Backup-Daten und Snapshots. Die Funktion Virtual Lab ermöglicht eine Verringerung der Implementierungsrisiken und die Möglichkeit, Testumgebungen zu simulieren. Dies wird durch On-Demand Sandbox gewährleistet.

Complete Visibility: Gerade bei den Warnmeldungen und dem Monitoring hat der Hersteller aufgestockt. So gibt es ein proaktives Monitoring und Warnmeldungen vor Problemen, bevor diese den Geschäftsbetrieb beeinträchtigen. Damit lassen sich Probleme in der IT-Umgebung erkennen, ehe Beeinträchtigungen oder massive Störungen auftreten. Die Funktion soll vollständige Transparenz über Veeam-Backup-, VMware vSphere- und Microsoft Hyper-V-Infrastrukturen geben.

Hinzu kommt Direct NFS Access, womit der Administrator schnelle VMware-Backups erstellen kann, die geringe Auswirkungen auf die virtuelle Umgebung haben, da die Backups vom dateibasierten Primärspeicher kreiert werden.

Die Veeam Availibility Suite v9 ist in den Editionen Standard, Enterprise und Enterprise Plus erhältlich. Diese kosten entsprechend der Auflistung 1.100 Euro, 1.600 Euro und 2.350 Euro. Allerdings sind auch Veeam Backup & Replication und Veeam ONE (Teile der Suite) als eigenständige Produkte erhältlich. Die ausführliche Preisliste finden Sie hier. Anwender, die alle Versionen auf einen Blick im Leistungsumfang vergleichen wollen, können dies mit der hier verlinkten Tabelle tun.

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