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Cisco präsentiert das Biest: 32-Gb-FC-Director MDS 9718

Der neue SAN-Switch offeriert hohe Performance und unterstützt unterschiedliche Speicherumgebungen, inklusive Flash, DevOps und Clouds.

Dieser Artikel behandelt

SAN-Switch

Cisco verdeutlicht einmal mehr seine Bemühungen im Fibre-Channel-Markt durch den neuen SAN-Switch MDS 9718, der eine Performance von 32 Gbit/s verspricht. Allerdings erst wenn die entsprechenden Line-Cards verfügbar sind. Derzeit ist der Switch noch ein 16-Gbit/s-Modell. Cisco selber nennt den Multi-Layer-SAN-Switch das Biest, weil er bis zu 1,5 Terabits pro Sekunde an Datendurchsatz gewährleisten soll. Der Switch soll sich unter anderem in Flash-, Cloud oder DevOp-Umgebungen bewähren. Flash-System-Anbieter wie Kaminario, Nimble Storage und Pure Storage haben bereits auf die Ankündigung reagiert und dem Switch-Hersteller gratuliert. Darüber hinaus bestätigten sie, dass sich ein solch leistungsfähiger Switch für ihre Systeme eignet.

Der Switch verfügt über nativen Support für RESTful API, 1616-Gbit/s-Line-Cards, das NX-Betriebssystem und eine Multiprotokollarchitektur. Der Switch erlaubt eine Migration von SANs in virtuelle SANs (VSAN) und bietet Access Control Lists (ACL), Quality of Service (QoS) sowie Inter-VSAN Routing (IVR). Für die Sicherheit stehen verschiedene Services zur Verfügung, darunter FC-Link-Verschlüsselung, RADIUS und TACACS+, Fibre Channel Security Protocol (FC-SP), Secure File Transfer Protocol (SFTP), Secure Shell (SSH) Protocol und Simple Network Management Protocol Version 3 (SNMPv3).

Für bessere Performance und Ausfallsicherheit optimierte der Hersteller seine Diagnose-Tools und Redundanzen. Um den Switch zu verwalten, hat Cisco das Tool Prime DCNM integriert, das unter anderem ein Management von SAN und LAN erlaubt.

Besonders interessant ist der native Support des RESTful APIs, da dies normalerweise nicht in FC-Switches integriert ist und vom Konkurrenten Brocade nicht angeboten wird. Brocade offeriert hier indirekten Support über sein Management-Tool. Das API adressiert DevOps-Umgebungen. Laut Cisco-Angaben ist es mit dem direkt unterstützten RESTful API einfacher für Entwickler zu analysieren (parse) und skripten. Darüber hinaus sei es simpler, Management-Tools von Drittanabietern über HTTPS einzubinden. Die API nutzt HTTPS, um direkt den Switch zu adressieren und dann Output in Form des JSON/XML-Formats zu erhalten.

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