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Nutanix erweitert Funktionsumfang in Acropolis und Prism

Zu den Neuerungen der Software gehören Performance-Steigerung, freie Hypervisor-Wahl und integrierte Automatisierung für höhere Betriebseffizienz.

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Sichere Datenspeicherung

Mit Version 4.6 seiner Software Acropolis und Prism erweitert Nutanix den Leistungsumfang seiner hyperkonvergenten Systeme und will damit eine Scale-Out-Lösung anbieten, die agil, einfach zu verwalten, sicher und für den Aufbau von Enterprise-Clouds geeignet ist. Zu den wichtigsten Neuerungen gehören unter anderem Workload-unabhängige Performance-Steigerung, freie Hypervisor-Wahl ohne Herstellerabhängigkeit sowie integrierte Automatisierung. Zudem soll die Lösung eine nahtlose Applikations- und Datenmobilität bieten, unsichtbaren Betrieb mittels minimaler Klicks dank Automatisierung, umfangreiche Analysemöglichkeiten sowie eine hohe Sicherheit.

Acropolis, der eigens entwickelte Hypervisor des Herstellers, enthält in der Version 4.6 über 25 Softwareverbesserungen. Die neuen Funktionalitäten sind auf dem gesamten Appliance-Portfolio umsetzbar, einschließlich des All-Flash-Modells NX-9000.

Die Highlights im Überblick:

  • Performance-Optimierung über verschiedene Workloads hinweg: der Betrieb von bis zu 30.000 Microsoft-Exchange-Postfächern erfordert mit Nutanix einen Platzbedarf von acht Höheneinheiten im Rack und ist validiert vom „Microsoft Exchange Solution Reviewed Program“ (ESRP)
  • Hohe Storage-I/O-Leistung in hyperkonvergenten All-Flash-Lösungen mit über einer Million Storage-IOPS und einem Platzbedarf von nur vier Höheneinheiten im Rechenzentrum. Gleichzeitig wurden die Latenzen um 50 Prozent gesenkt.
  • Laut Hersteller bietet das Versionsupdate nun ein bis zu viermal besseres Preis-Leistungsverhältnis bei einem niedrigen Preispunkt von 0,35 US-Dollar pro IOPS.
  • Leistungsverbesserungen in AWS-Clouds
  • Freie Hypervisor-Wahl in der Infrastruktur für klassische und neue Apps

Darüber hinaus verfügt „Acropolis App Mobility Fabric“ (AMF) über Softwareaktualisierungen. Durch diese erhalten IT-Teams die Option, die jeweils passende Virtualisierungs-Umgebung für ihre Anwendungen auszusuchen, und die Flexibilität, zwischen diesen hin und herzuwechseln, um Kosten zu senken oder den Betrieb zu vereinfachen. Neue Funktionen sind hier unter anderem:

  • Hypervisor-Konvertierung mit nur einem Klick: Der Hypervisor, der auf einem Nutanix-System läuft, lässt sich mit einer vollautomatischen Operation von VMware vSphere zum eingebauten Acropolis Hypervisor (AHV) unterbrechungsfrei umstellen.
  • Hypervisor-übergreifendes Disaster Recovery und Backup: Bei Ausfall eines Standorts lassen sich virtuelle Maschinen durch Aktivierung ihrer Sicherungskopien an einem anderen Standort, an dem ein völlig anderer Hypervisor läuft, wiederherstellen; die zu virtuellen Maschinen gehörigen Daten lassen sich automatisch von einem Nutanix-System auf ein anderes mit einem unterschiedlichen Hypervisor sichern.

Das neue Prism Pro des neuen Release soll für mehr Automatisierung in den IT-Prozessen sorgen. Die Nutzeroberfläche umfasst hierfür eine Volltextsuche und individuell anpassbare Dashboards. Zu Prism Pro gehört die X-Fit-Technologie mit Maschinenintelligenz, mit der sich Betriebsabläufe für einzelne Workloads verschlanken lassen sollen. Die Plattform bietet Selbstlernfähigkeiten, welche optimierte Prognosegenauigkeit und Qualität automatisierter Entscheidungen gewährleisten.

Nutanix-Kunden können ihre bestehende Infrastruktur unterbrechungsfrei aktualisieren, um auf Acropolis und Prism 4.6 zu aktualisieren, ohne Hardwareaufrüstung. Prism Pro ist als Zusatzabonnement erhältlich und wird aktuell als Tech-Preview mit einer 60-Tage-Testversion angeboten. Die One-Click-Konvertierungsfunktionalität für Hypervisoren in der App Mobility Fabric ist als Tech-Preview in Version 4.6 erhältlich.

Hyperkonvergenz als Weg zum Ziel

Für das Unternehmen sind hyperkonvergente Lösungen keine temporäre Punktlösung. „Wir sehen hyperkonvergente Lösungen als einen Schritt und ein Mittel hin zu einem größeren IT-Ziel“, erklärt Prabu Rambadran, Senior Director, Product und Technical Marketing bei Nutanix. „Wir wollen mit unseren Lösungen die Lücke zwischen Public Clouds und Unternehmen schließen und ihnen letztlich eine Enterprise-Cloud zu ermöglichen.“

Wichtig für Rambadran ist dabei, dass sich Daten, Anwendungen oder Workloads ohne Schwierigkeiten zwischen diesen Welten hin und her bewegen lassen. Darüber hinaus muss laut seiner Ansicht das Lock-in von Applikation und Infrastruktur eliminiert werden.

„Wir sehen, dass Faktoren wie einfache Administration, schnelle Inbetriebnahme, Flexibilität und Automatisierung für viele Anwender sehr wichtig sind“, so Rambadran. „Eine Lösung, die wie unsere Hypervsor-agnostisch ist und dem Nutzer viele Freiheiten lässt, bei gleichzeitig hoher Leistungsfähigkeit, kann Unternehmen ihrem IT-Ziel näher bringen: eine dynamische und automatisierte Enterprise-Cloud aufzubauen.“

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