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Red Hat macht Red Hat Gluster Storage für Google Cloud Platform verfügbar

Nach AWS und Azure sind nun die Open-Source-Storage-Lösungen von Red Hat auch auf der Google Cloud Platform erhältlich.

Um Anwendern seine Storage-Funktionalitäten auch in der Google-Cloud zugänglich zu machen hat Red Hat sein Gluster Storage nun auch für Google Cloud Platform verfügbar gemacht. Dadurch sollen Kunden in der Lage sein, skalierbare hybride Cloud-Architekturen aufzubauen. Red Hat Gluster Storage ist eine Shared-nothing, Scale-out-Lösung, die File-basiertes Storage in Public- und Hybrid-Cloud-Umgebungen bereit stellt.

Mit der Lösung lassen sich die gleichen Storage-Funktionalitäten lokal (on-premise) und in der Google-Cloud nutzen. Damit können Anwender bestehende Applikationen auch in die Cloud transportieren und dort nutzen.

Zu den nutzbaren Funktionalitäten gehören unter anderem:

  • Elastische Skalierbarkeit: elastische Anpassung der Public Cloud an Geschäftsanforderungen, Zusammenfassung mehrerer Google Persistent Disks, Gluster Storage kann einen einzigen, sicheren und hoch verfügbaren Storage-Pool erstellen, der sich unterbrechungsfrei auf PBytes skalieren lässt.
  • Agilität: einfachere Migration von Daten und Anwendungen in die Public Cloud, Erweiterung der Storage-Kapazität in der Cloud, POSIX-kompatibles File-System erlaubt die Installation verschiedener Applikationen in der Cloud, ohne diese umschreiben zu müssen.
  • Solide Data Protection für lokale Daten: Mit der Lösung lässt sich die Cloud in Backup- und Datensicherungsstrategien einbinden. Die Public Cloud kann dabei als Backup- oder Disaster-Recovery-Standort dienen, an den die Daten oder Anwendungen repliziert werden.

Nach Amazon Web Service und Microsoft Azure nimmt Red Hat nun auch den Support für Google Cloud Platform in sein Portfolio auf und erweitert so die Architekturoptionen für Kunden, die eine hybride Cloud-Strategie verfolgen und diese mit einer Open-Source-Lösung umsetzen wollen. Zwar sieht das Unternehmen S3 nach wie vor als De-fcato-Standard für die Cloud an, aber gerade Kunden mit Linux-basierten Umgebungen möchten hier mehr Spielraum haben. Kunden können zudem ein Cluster lokal und eins in der Cloud betreiben.

Der Hersteller entschied sich bei seiner Lösung dafür, Ceph nicht in den Vordergrund zu stellen. Ceph lässt sich zwar auch in der Cluster-basierten Lösung betreiben, der Fokus des Anbieters liegt allerdings auf der File-basierten Version. Abgerechnet wird wie bereits bei anderen Cloud-Offerten pro virtuellem Knoten. Für die Datensicherheit setzt Red Hat entsprechende Verschlüsselungsmechanismen wie beispielsweise SSL ein.

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