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Rapid Recovery und Co: Dell erweitert sein Data-Protection-Portfolio

Dell investiert massiv in Data-Protection und bringt nun erweiterte Versionen seiner Lösungen für Backup und Disaster Recovery auf den Markt.

Dieser Artikel behandelt

Daten-Deduplizierung

Mit der Runderneuerung aller bestehenden Data-Protection-Lösungen gibt Dell klar zu erkennen, wie wichtig dieses Marktsegment – vor allem im Bereich der kleinen und mittelgroßen Unternehmen (KMU) – für das Unternehmen ist. Laut eigenen Angaben sind die Investitionen dafür die höchsten innerhalb der Softwaregruppe bei Dell. Zu den erweiterten Produkten gehören Rapid Recovery, die Deduplizierungs-Serie DR sowie die Datensicherungssoftware NetVault.

Rapid Recovery: Nachfolger von AppAssure

Bereits im November 2015 hatte der Hersteller den Nachfolger seines AppAssure-Produktes angekündigt, das nun verfügbar ist. Rapid Recovery basiert auf der AppAssure-Architektur und wurde um zahlreiche Funktionalitäten erweitert. So umfasst die Lösung auch die vRanger-Technologie, mit der sich virtuelle Umgebungen absichern lassen.

Mit Rapid Recovery führt der Hersteller sein ZeroIMPACT Recovery ein, das es ermöglichen soll, alles überall hin zu sichern und von dort auch wiederherzustellen. Das heißt, Systeme, Anwendungen oder Daten lassen sich auf physische, virtuelle oder Cloud-Speicherlösungen ablegen.

Zu den Hauptfunktionen gehören:

Cloud Archive: Anwender können statische Daten an Microsoft Azure, Amazon S3, Rackspace oder jeden OpenStack-Provider senden. Damit erhält der Anwender weitere Recovery-Optionen, indem er diese Archivdaten für Bare Metal Restores oder Restores auf File-Ebene mounten kann.

Rapid Snap for Applications: Die Anwendung erstellt „incremental-forever“ Snapshots gesamter Applikationen. Das kann alle fünf Minuten erfolgen und erlaubt so ein komplettes Applikations- und System-Recovery mit besseren RTOs und RPOs.

Rapid Snap for Virtual: Unterbrechungsfreie Data Protection von Anwendungen und Nutzerdaten für virtuelle Umgebungen wie VMware VMs.

Live Recovery: Nahezu sofortige Restores mit einer RTO von Minuten.

Verified Recovery: Automatisierte Recovery-Tests und Verifizierung von Backups, um die Wiederherstellung von File-Systemen, Microsoft Exchange und SQL-Server-Instanzen zu gewährleisten.

Universal Recovery: Restore auf jeder Ebene möglich (einzelne Files, Messages oder Objekte bis hin zu physischen oder virtuellen Maschinen).

Virtual Standby: Hierbei werden kontinuierlich Updates an eine VM gesendet, die bei Bedarf aktiviert werden kann, beispielsweise, wenn das Primärsystem ausfällt.

Changed-Block Tracking (CBT): Veränderungen der Tracks auf Block-level werden verfolgt und nur die veränderten Daten werden gespeichert, um so optimale Performance zu erreichen.

FIPS Zertifizierung

All-inclusive Software: keine zusätzlichen Lizenzkosten, alle Funktionen sind enthalten.

Anwender, die nicht die reine Software-Lösung, sondern eine Appliance mit diesen Funktionen nutzen wollen, können die integrierten DL-Systeme einsetzen.

Updates für Deduplizierungs-Serie und NetVault

Der Hersteller polierte ebenso seine Appliances für Deduplizierung – die DR-Serie – auf und spendierte der Datensicherungslösung NetVault ein Update. Die DR 4300e, DR 4300 sowie DR 6300 wurden leistungsstärker gestaltet und mit höheren Kapazitäten ausgestattet. Sie bieten nun 18, 36 und 72 TByte an unkomprimiertem Speicherplatz, der mittels der Client-basierten Inline-Deduplizierung effektive Kapazitäten von 270 und 540 TByte sowie 1,08 PByte erreichen kann. Laut Hersteller lassen sich Dedup-Raten von bis zu 25:1 realisieren. Darüber hinaus steht Anwendern auch eine virtuelle Deduplizierungs-Appliance zur Verfügung. Die Systeme können mit bestehenden Data-Protection-Tools integriert werden, Dell bietet allerdings auch eine Version mit seiner NetVault-Suite an.

Die Software NetVault ist nun in Version 11 erhältlich und wurde um einige Funktionen der Enterprise-Klasse erweitert. So wurde ein Deployment-Manager für Enterprise Windows hinzugefügt, mit dem sich die Installation der Lösung in Windows-Umgebungen vereinfachen lässt. Ebenso sind nun Multi-Stream-Backups von File-Systemen umsetzbar. Weitere Neuerungen sind Library-Updates für Rapid Data Access (RDA) und DD Boost, neue Jobs, Konfigurationen und Media-Reports sowie ein optimiertes WebUI. Darüber hinaus ist eine bessere Skalierbarkeit in Hyper-V möglich sowie Neustarts von Backups in VMware-Umgebungen.

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