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IT-Fachkräfte gehen voll Zuversicht in die Gehaltsverhandlungen

In der „TechTarget DACH: IT-Gehaltsumfrage 2016/2017 - Was verdienen IT-Experten wirklich?“ erfahren Sie, wie die Gehälter in der IT-Branche aussehen.

Das IT-Handwerk hat goldenen Boden. Die meisten IT-Fachkräfte haben im letzten Jahr eine Gehaltserhöhung erhalten und gehen auch guten Mutes in die künftigen Gehaltsverhandlungen. Das ist das Hauptergebnis der „TechTarget DACH: IT-Gehaltsumfrage 2016/2017 - Was verdienen IT-Experten wirklich.“

An der Umfrage von TechTarget im deutschsprachigen Raum haben sich insgesamt 442 IT- und Businessfachleute aus Deutschland, Österreich und der Schweiz beteiligt. Sie können die vollständige Umfrage hier herunterladen.

Hoher Gehaltsdurchschnitt 

Zunächst die wichtigsten Ergebnisse im Überblick. Die Mehrheit der Befragten hat ein Jahreseinkommen zwischen 55.000 Euro und 95.000 Euro. Berufserfahrung ist dabei ein sehr wichtiger Faktor. Wer länger als acht Jahre in der IT-Branche tätig ist, erhält mindestens 35.000 Euro. Wer drei Jahre als IT-Fachkraft beschäftigt ist, erhält bis zu 55.000 Euro. Wer mehr als 13 Jahre IT-Erfahrung auf dem Buckel hat, erhält dies als ein Minimum. Veteranen mit mehr als 20 Jahren Erfahrung, die sich noch an den Commodore C 64 erinnern können, bringen durch die Bank mehr als 95.000 Euro nach Hause.

Entsprechend sind die jährlichen Gehaltsgespräche ein wichtiges Datum im Arbeitsleben. 54 Prozent der IT-Fachkräfte haben im abgelaufenen Jahr eine Gehaltserhöhung erhalten. 23 Prozent konnten zumindest vor zwei Jahren mehr Geld nach Hause bringen. Lediglich 16 Prozent schauen in die Röhre und warten drei oder mehr Jahre auf ein verbessertes Gesamtvergütungspaket.

Generell ist die Karrieremitte die beste Zeit, um beim Chef wegen einer Aufstockung vorstellig zu werden. Dann ist die Qualifikation und Erfahrung so weit, um in eine Management- oder Senior Management-Position aufzusteigen, die meist ein kräftiges Gehaltsplus mit sich bringt.

Beteiligung am Firmenerfolg

Dass ein Aufrücken in eine höhere Verantwortung am besten möglich ist, wenn es der Firma gut geht, versteht sich von selbst. Mitarbeiter auf höheren Hierarchiestufen erhalten viel eher Boni, Aktien und Sachenbezüge, die nicht unmittelbar zum Jahresgehalt zu rechnen sind, aber Teil des Gesamtvergütungspaketes sind. 48 Prozent der Befragten erwarten im nächsten Jahr eine Erhöhung des Gesamtvergütungspaketes. 44 Prozent rechnen dabei mit einer Gehaltserhöhung, 17 Prozent mit einem Bonus.

60 Prozent haben im vergangenen Jahr eine Aufstockung einstreichen können. Die Zahl der Enttäuschten, die mit einer Reduzierung zu tun hatten oder diese erwarten, bewegt sich im einstelligen Bereich.

Den Befragten ist bewusst, dass sie sich anstrengen müssen, um belohnt zu werden. 40 Prozent sind voll davon überzeugt, dass Weiterbildungen und Trainings ihnen dabei helfen können, ihre Karriereziele zu erreichen. Weitere 27 Prozent sind zumindest teilweise dieser Ansicht.

Auch ein Umzug ist manchmal nötig, um beruflich voranzukommen. 22 Prozent stimmen der Auffassung zu, dass Mobilität für die Karriere von IT-Spezialisten unabdingbar ist. Weitere 29 Prozent halten dies zumindest teilweise für wichtig.

Gute Berufsaussichten

Gehälter können nur dann steigen, wenn keine Entlassungen anstehen. Und auch in diesem Punkt herrscht bei den Befragten Optimismus. Immerhin 52 Prozent erwarten, dass in den kommenden zwölf Monaten ihr IT-Team aufgestockt wird. Besonders Projekt-Manager und –Berater sind gefragt. Bei den Einsatzfeldern mit Wachstumsaussichten werden IT-Security, Enterprise Software und Informations-Management an den ersten Stellen genannt, während die Erwartungen im Hardwareumfeld eher mau sind. Man sollte also bereit sein, von einem Einsatzfeld mit schwachen Perspektiven in eines mit guten Perspektiven zu wechseln. Eine solche Wechselbereitschaft gibt es durchaus. Während lediglich 13 Prozent der Befragten aktiv auf der Suche nach einer neuen Stelle sind, sind 50 Prozent zum Arbeitsplatzwechsel bereit, wenn sie ein attraktives Angebot erhalten. Dabei würden mehr Angestellte lieber zu einem kleineren als zu ein zu einem größeren Arbeitgeber wechseln.

Aber noch mehr Befragte wollen zunächst die Aufstiegsmöglichkeiten im eigenen Unternehmen nutzen. 27 Prozent der IT-Fachleute würden gerne ihre Position im eigenen Unternehmen ausbauen.  

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