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VMware vSAN 6.5 unterstützt Container und iSCSI

Die neue Version vSAN 6.5 ist in vSphere 6.5 integriert. Sie unterstützt iSCSI, PowerCLI und Container.

VMware hat seiner Storage-Virtualisierungs-Lösung vSAN auf die Version 6.5 aufgewertet. vSAN ist direkt in vSphere integriert und erlaubt die virtuelle Verwaltung von Storage-Ressourcen mit wenigen Mausklicks. Die neuen 6.5 Versionen von vSphere und vSAN sollen noch vor Jahresende erscheinen.  

Über 5.000 Kunden weltweit nutzen bereits vSAN. Zunehmend laufen auch geschäftskritische Anwendungen auf der Storage-Virtualisierungs-Plattform. Für die Hersteller von Storage-Hardware ist das nicht erfreulich, denn damit entgehen ihnen Geschäftschancen, weil die Storage-Virtualisierung hardwareunabhängig ist.

Es gibt eine Reihe neuer Funktionen. Da ist zunächst der iSCSI Access, der vSAN den Zugriff auf physische Workloads mit iSCSI Initiators ermöglicht. Mit iSCSI Access wird ebenfalls die Microsoft-Clustering-Service-Technologie (MSCS) unterstützt, auch mit shared Disks. Die Kernfunktionalität ist voll verfügbar und das Management erfolgt über vCenter.

Die zweite wichtige Neuerung ist die Eingabezeile PowerCLI mit einer vollen Palette an Cmdlets. PowerCLI-Cmdlets stehen für VMware High AvailabilityDistributed Resource Scheduler, Infrastructure Activity Reporting und für andere Aufgaben zur Verfügung.

Zwei Nodes können jetzt direkt verbunden werden, ohne dass Router und Switches erforderlich sind. Es reicht, wenn zwei vSphere Server mit einem einfachen Crossover-Kabel aneinander angeschlossen werden.

Größere Festplatten können mit 512e Support angesprochen werden. Auch All-Flash-Arrays werden jetzt unterstützt.

Container werden unterstützt

Der Container-Support, der auch in 6.5 eingeführt wird, ist vor allem für Test- und Entwicklungsumgebungen ausgelegt. Container werden vor allem für agile Entwicklung genutzt. Administratoren können vSphere Integrated Containers über ihren bestehende vSphere Web Client mit einem eigenen Plug-in verwalten, das Steuerung, Moitoring und Management der virtuellen Container-Hosts (VCH) ermöglicht.

Speziell für Container hat VMware das Projekt Photon entwickelt. Damit läuft eine virtuelle Maschine mit einem minimalen Linux-Betriebssystem auf einem vSphere Server. Über VMware vSAN erhält die Photon Platform zudem Block-Storage-Funktionen, also skalierbar anpassbaren Storage mit Enterprise-Funktionen wie Deduplizierung, Stretched Cluster oder auch Erasure Coding. Die meist nicht-persistent konfigurierten Container-Applikationen erhalten so persistente Storage-Optionen, was vor allem für die Containerisierung traditioneller Business-Anwendungen wichtig ist.

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