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Hitachi stellt die All-Flash-Array Produktlinie HFS-A ein und setzt auf VSP-F

Nach weniger als einem Jahr nimmt Hitachi die All-Flash-Array Produktlinie HFS-A vom Markt und will sich nur noch auf die VSP-F konzentrieren.

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Im Januar 2016 hatte Hitachi Data Systems (HDS) die Produktneuheit HFS-A vorgestellt. Nun ist das Abenteuer bereits wieder vorbei. Nathan Moffitt, ‎Director Infrastructure Product Marketing Hitachi Data Systems, hat bestätigt, dass der Verkauf von HFS-A eingestellt wird.

Bei der Vorstellung im Januar war das Konzept von HFS-A ungewöhnlich. Die Hitachi Flash Storage (HFS) A-Serie sollte eine Familie von All-Flash-Arrays als neueste Ergänzung seines Flash-Portfolios sein. Die Werbeaussage war: „Die HFS A-Serie kombiniert eine unerreichte Speicherdichte, Leistung und Energieeffizienz mit geringem Platzbedarf und ist leicht einzurichten.“ Die Hitachi Flash Storage A-Serie war in drei Modellen erhältlich. Sie enthielt bis zu 60 SSDs und bis zu 384 TB effektiver Speicherkapazität und erreichte eine Million IOPS. Die Architektur beruhte auf zwei Höheneinheiten des „Raid Inc.“ Serverdesigns.

Die HFS-A unterschied sich damit völlig von der All-Flash Hitachi Virtual Storage Platform (VSP) F-Serie. Die HFS-A hatte ein neues Design und war technisch fortschrittlicher. Aber laut dem TechTarget-Experten Chris Evans gab es auch Mängel, wie fehlendes automatisches Management und unzureichende Scale-Out-Fähigkeiten.  Die HFS-A verwendete Standard-MLC-Medien mit 1,6 TByte und nicht die in anderen Flash-Lösungen von Hitachi eingesetzten Flash-Module (FMDs) mit sechs TByte. 

Laut Moffit ist durch den Launch von SVOS 7 und die neuen Flash-Module FMD die HFS-A überflüssig geworden, weil jetzt alle Funktionen durch die VSP-F besser abgedeckt werden und dies zu einem günstigeren Preis.

Die Aussage von Moffit ist sicherlich zum großen Teil richtig. Es könnte aber noch mehr dahinterstecken. Dazu zählen fehlende Kundenakzeptanz und ein möglicher Konflikt der Unternehmenskulturen zwischen Raid Inc. und  HDS. Das Argument Kompaktheit fehlt HDS künftig, denn die VSP-F Systeme verlangen mindestens vier Höheneinheiten.

Die neuen VSP-F Modelle sind seit Anfang November 2016 auf dem Markt: Die VSP F400, F600 und F800 bieten All-Flash-Speicher und eingebaute Automatisierungssoftware. Die VSP-F-Serie bietet 1,4 Mio. IOPS und nutzt FMD-DC2 (Flash-Module) mit Inline-Kompression und Latenzzeiten von weniger als einer Millisekunde.

Hitachi ist jetzt gefordert, aggressiver im Markt zu agieren, um im Konkurrenzkampf besser zu bestehen.

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