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HPE stärkt mit dem Kauf von Simplivity sein Hyperkonvergenz-Angebot

Hewlett-Packard Enterprise lässt sich den Kauf von Simplivity 650 Millionen Dollar kosten. Die Technologie soll in das Produkt HPE HC 380 einfließen.

Simplivity ist seit 2009 im Hyperkonvergenz-Markt aktiv. Der Anbieter war neben Nutanix einer der wichtigsten Anbieter für hyperkovergente Infrastrukturen (HCI).

Simplivity wollte eigentlich den Gang zur New York Stock Exchange wagen, aber nachdem der Börsengang von Nutanix nicht gerade brillant verlaufen ist, hat sich Simplivity lieber unter die Fittiche von Hewlett Packard Enterprise (HPE) begeben. HPE lässt sich den Kauf von Simplivity 650 Millionen Dollar kosten.

SimpliVity war einer der ersten Anbieter von hyperkonvergenten Produkten. Der Firmensitz ist in Westborough, Massachussets. In Deutschland ist das Unternehmen mit einem Büro in München vertreten.

Simplivity bringt Funktionen und Technologien wie Data Protection, Resilienz, automatische Storage-Nutzung und Effizienz sowie Always-on-Compression und Deduplizierung, die dem HPE-HCI-Portfolio bisher abgingen. Zudem unterstützt Simplivity bereits Microsoft Hyper-V. Dies soll jetzt in die HPE Produkte HC 380 und HC250 einfließen, die auf StoreVirtual Software und ProLiant beruhen.

Die Übernahme von Simplivity durch HPE soll binnen 30 Tagen abgeschlossen werden und bereits im April sollen kombinierte Simplivity-HPE-Lösungen auf den Markt kommen. Dabei soll zunächst der Simplivity Omnistack mit seinem Hardwarebeschleuniger OmniStack Accelerator Card auf Proliant DL 380 Servern verkauft werden. In der zweiten Jahreshälfte sind dann Proliant Server mit der Schnittstelle HC 380 und Simplivity Software zu erwarten. Zu einem späteren Zeitpunkt sollen dann das Simplivity Portfolio mit der HC 380 komplett verschmolzen werden.

Fazit

HPE hat von dem Kauf im Wesentlichen zwei Vorteile: Erstens baut es seine HCI-Technologie erheblich aus und zweitens kann Simplivity mit 6.000 Unternehmenskunden eine ansehnliche Kundenbasis vorweisen. Bisher wurde HPE im HCI-Markt nicht wirklich wahrgenommen.

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