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Die Plattform für Converged Data Protection von Cohesity kann Zweigstellen sichern

Cohesity erweitert seine Plattform für Converged Data Protection in Richtung Zweigstellen und in die Cloud. Außerdem neu ist eine Hardware-Appliance.

Cohesity erweitert seine Plattform für Converged Data Protection für Zweigstellen und Niederlassungen durch das Rollout seiner ausschließlich als Software verfügbaren Data Platform sowie neuen hyperkonvergenten Hardwareknoten.

Mitte Februar 2017 stellte das in Santa Clara, Kalifornien, ansässige Unternehmen sein Produkt Data Platform Virtual Edition (VE) vor, das in VMware vSphere integriert ist, um sekundäre Storage von unstrukturierten Daten in entfernten Büros zu konsolidieren. VE repliziert Daten zu zentralen Rechenzentren und in die Public Cloud – zum Beispiel zu Google Nearline, Microsoft Azure, Amazon Simple Storage Service (S3) und Amazon Glacier.

Cohesitys Strategie für Converged Data Protection kombiniert Speicherdaten für Backup, Archivierung, Test/Dev und andere nichtproduktive Workloads und bringt sie in eine einzige Scale-out-Plattform ein.

VE unterstützt 16 bis zu 64 Gigabyte Speicher und skaliert bis zu insgesamt acht Terabyte. Es unterstützt VMware vStorage APIs for Data Protection, Oracle Recovery Manager, Microsoft SQL, Microsoft Windows und Linux für physikalische Server.

Data Platform VE läuft auf einer virtuellen Maschine in einer Zweigstelle und es kann dort von einem zentralen Rechenzentrum aus installiert werden.

Cohesity fügt auch den Cluster Node C2100 zu seiner C200 Hardwarelinie für Converged Data Protection hinzu, der für Zweigstellen geeignet ist. Der C2100 umfasst per Node sechs Terabyte an Festplattenspeicher und bis zu 24 Terabyte in einem Vier-Knoten-Cluster. Er verfügt über 800 Gigabyte an Peripheral Component Interconnect Express Flash Storage für einen Knoten und bis zu 3,2 Terabyte in einem Cluster. Das System skaliert außerdem bis zu 256 Gigabyte an Memory in einem Vier-Knoten-Cluster.

Der C2100 unterstützt genauso wie VE Google Nearline, Microsoft Azure, Amazon S3 und Glacier.

Cohesity geht die Problematik von Sekundär-Storage mit VE an

Patrick Rogers, Vice President of Marketing and Product Management bei Cohesity, führt aus: „Letztes Jahr kündigten wir die Verfügbarkeit unserer Software für die Public Cloud an. Und jetzt kann die Virtual Edition unserer Software auch in Zweigstellen laufen. Wenn man Backups für fünf bis 25 virtuelle Maschinen durchführen muss, nimmt man VE. Wenn man dagegen Backups für bis zu 100 virtuelle Maschinen machen muss, empfiehlt sich die C2100.“

Laut Arun Taneja, Gründer der Taneja Group, bietet Cohesity eine Software-definierte und konvergente Plattform für Data Protection an, die durchgängig von den Außenstellen über das Rechenzentrum bis hin zur Cloud auf die gleiche Art und Weise funktioniert: „Es ist eine gemeinsame Plattform für alle Sekundär-Storage-Anwendungen. Und dies macht die Lösung so einzigartig. Cohesity hat Prinzipien der hyperkonvergenten Technologie für Sekundär-Storage verwendet, über alle Typen von sekundären Workloads hinweg.“

Taneja ist darüber hinaus der Ansicht, dass die Konkurrenz von Cohesity aus den traditionellen Anbietern von Data Protection besteht, darunter solche wie Commvault, Dell EMC oder Veeam.

Und er fügt hinzu: „Während sie alle versuchen, sich in die gleiche Richtung weiter zu entwickeln, nähern sie sich dem Problem doch nur mit einer stückweise Lösung, mit Data Protection durch den Einsatz von Media-Servern, durch Data Deduplizierung mit speziellen Appliances oder mit Replikation mittels unterschiedlicher Architekturen. Cohesity macht es dagegen mit einer einzigen Plattform für verschiedene Workloads. Der Anbieter ist nun in der Lage, alle Anwendungsfälle von Außenstellen bis zur Cloud abzudecken.“

Die Converged Data Protection von Cohesity steht auch im direkten Wettbewerb mit Newcomern wie Rubrik und Igneous Systems. Während Rubrik einen ähnlichen Ansatz für konvergente Sekundär-Storage verfolgt, will Igneous Daten dadurch schützen, dass es sie in die Cloud verschiebt.

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Artikel wurde zuletzt im April 2017 aktualisiert

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