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Nimble Storage: Erweiterte Referenzarchitekturen bieten Konsolidierungspotential

Nimble Storage erweitert stetig seine Referenzarchitekturen für SmartStack, letztlich erst um Cisco, und will Kunden mehr Einsparungen ermöglichen.

Nimble Storage erweitert seine Flash-optimierten SmartStack Integrated Infrastructure um zwei weitere Referenzarchitekturen: eine für Cisco UCS und eine für SQL Server 2014. Damit sollen sich Anwendungen im Unternehmen schneller ausrollen lassen. Mit Cisco zusammen hat der Hersteller laut eigenen Angaben seine Lösung bei bereits mehr als 750 Anwendern im Einsatz. Beide Firmen arbeiten seit 2012 an gemeinsamen SmartStack-Referenzarchitekturen.

Die neuen Validated Cisco Designs umfassen Cisco UCS, Cisco Data Center Switching und Cisco ONE Enterprise Cloud Suite. So besteht eine Referenzarchitektur beispielsweise aus einem Nimble CS300-Array und einer Cisco UCS Mini mit vSphere 6.0. Beide Hersteller wollen dem Trend nach schneller und flexibler Skalierbarkeit mit ihren Architekturen entgegen kommen und gerade Cloud-Umgebungen adressieren. Darüber hinaus soll dies ihre Marktposition bei konvergenten Angeboten stärken.

Die neue SmartStack Infrastructure für SQL Server 2014 adressiert Migrationsprojekte, da die Version SQL Server 2005 ausläuft und viele Anwender ihre Umgebung aktualisieren müssen. Hier sollen die Lösungen vor allem eine einfache und schnelle Migration, hohe Skalierbarkeit, geringen TCO und Konsolidierungspotenzial bieten.

Matt Miller, Solutions Marketing Manager bei Nimble Storage, erklärt im Gespräch mit searchstorage.de, was die neuen Lösungen gewährleisten sollen, wie die Partnerschaft mit Cisco aussieht und was sich der Hersteller von den beiden neuen Produkten verspricht.

Die neuen SmartStack-Referenzarchitekturen sollen dem Branchentrend der Konsolidierung gerecht werden. Wie aber unterscheiden Sie sich von anderen Anbietern? Was macht Ihre Produkte interessanter für Großkunden als die von anderen Herstellern?

Matt Miller: Konsolidierung ist ein Dauerthema und zugleich wichtiger Treiber jeder Strategie zum Aufbau von Storage- und Rechenzentreninfrastrukturen. Wichtige Gründe dafür sind wachsende Datenmengen sowie steigende Anforderungen an das Speichern und die Analyse dieser Daten – vor allem, wenn wir uns die Mengen an durch IoT-generierten Daten (Internet of Things) ansehen.

Die SmartStack-Lösung unterscheidet sich hauptsächlich durch zwei Vorteile, die wir unseren Kunden bieten: Es handelt sich um die erste integrierte Infrastrukturlösung, die auf einer modernen Flash-optimierten Storage Plattform wie der Adaptive Flash-Plattform aufsetzt. Sie ermöglicht Kunden, in alle gewünschten Richtungen zu skalieren. Zweitens erreicht unser SmartStack eine Infrastrukturdichte, die keiner der Marktbegleiter erreicht. Die Kosten per IOPS werden drastisch reduziert und Kunden sparen Platz, Energie und müssen weniger in die Kühlung investieren. Unternehmen können somit Betriebskosten sparen.

Sie sprechen von einer Ausweitung ihrer Technologiepartnerschaft mit Cisco. Was bedeutet diese intensivere Partnerschaft für Ihr Unternehmen in Deutschland? Was sollten Kunden wissen und wie profitieren Systemhäuser davon?

Miller: Mit der Ankündigung von SmartStack Cisco Validated Design (CvD) betritt Nimble einen sehr exklusiven Kreis von Storage-Anbietern, deren Produkte von Cisco abgesegnet wurden. Für unsere Geschäftsentwicklung bedeutet das eine Bestätigung für unser Engagement und stärkt das Vertrauen in die mit Cisco gemeinsam angebotenen Lösungen. Kunden profitieren von geringeren Betriebskosten durch die beschleunigte Auslieferung von Anwendungen, einer einfachen Implementierung und einer insgesamt besseren Benutzererfahrung. Für unsere Partner bedeutet das, dass wir jetzt noch besser aufgestellt sind, um ihnen Argumente für unsere SmartStack-Lösungen an die Hand zu geben. Darüber hinaus wird es mit unseren Bundle-Konfigurationen für Systemhäuser einfacher und profitabler.

Sie stellen nun zwei neue SmartStack-Lösungen vor: Ein Nimble Array CS300 mit Cisco UCS Mini und vSphere 6.0 sowie einen SmartStack für SQL-Server 2014. Was versprechen Sie sich von diesen beiden Produkten?

Miller: Diese beiden Konfigurationen wurden ausgewählt, weil sie Anforderungen im Markt adressieren. Mit Cisco UCS Mini, Nimble und vSphere zielen wir auf ein Kundensegment ab, das viele virtualisierte Workloads gleichzeitig auf dem kosteneffizientesten und skalierbarsten integrierten Speicherblock laufen lassen muss. Der SmartStack für SQL-Server 2014 ist speziell für Kunden gedacht, die ihre SQL Workloads migrieren wollen. Beide Use Cases sind sehr attraktiv für Nimble, Cisco sowie unsere weiteren Partner.

Sie haben bereits mehr als 750 Kunden gewonnen, die SmartStacks einsetzen. Wie sieht es mit der allgemeinen Akzeptanz des Produkts aus und gibt es Zahlen, die diesen Erfolg unterstreichen?

Miller: Wir geben keine Zahlen raus, die einen Einblick in unser Geschäft mit den SmartStacks geben, aber wir sehen ein großes Wachstum seit der Auslieferung der ersten Lösung 2012. In den letzten zwölf Monaten hat sich die Anzahl der Kunden mit SmartStacks mehr als verdoppelt; wir freuen uns also auf eine weiter stark wachsende Kundenbasis.

Wenn wir an VDI und die letzten Entwicklungen bei OpenStack denken – Wie sieht die Zukunft des Storages dann aus?

Miller: Trends wie VDI und OpenStack sind ein Indikator für mehr und mehr Kunden, die nach neuen und wesentlich effizienteren Wegen suchen, um ihre Probleme zu beheben. Aus der Storage-Perspektive sehen wir weiterhin Flash und Cloud-basiertes Management als die wichtigsten Markttreiber und fühlen uns hier auch gut aufgestellt.

„Trends wie VDI und OpenStack sind ein Indikator für mehr und mehr Kunden, die nach wesentlich effizienteren Wegen suchen, um ihre Probleme zu beheben.“

Matt Miller, Nimble Storage

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Bei VDI wird Flash Storage die Performance-Probleme beheben. Unternehmen wollen aber noch mehr: Sie wollen ihre Flash- und Festplattenressourcen verändern, um ihren jeweiligen Performance- und Kapazitätsanforderungen begegnen zu können sowie ältere Daten auf weniger teuren Medien speichern. Die Zukunft von VDI im Storage ist eine skalierbare Flash-Plattform, die VDI, Nutzerdaten und andere Anwendungen konsolidieren kann, ohne dass zu es Storage-Silos kommt. Bei OpenStack erlaubt die Integration von Nimble in OpenStack Cinder, in Compute sowie in den Image Repository Management-Layern eine sehr effiziente VDI-Nutzung sowie eine schnelle Performance durch Snapshots und klonen. Die Automation wird darüber hinaus durch die OpenStack-Orchestration-Layer sowie eine einfache Nutzung mit den Möglichkeiten von OpenStacks Self-Service-Portal erreicht. Dieses Portal erlaubt Nutzern oder Administratoren virtuelle Arbeitsplätze anzulegen und zu verwalten.

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Artikel wurde zuletzt im Dezember 2015 aktualisiert

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