Riverbed erweitert Whitewater Cloud Storage

Mit Riverbeds Whitewater 3.0 wird eine neue Appliance-Familie eingeführt, die Peer-Replikation und Data Pinning ermöglicht.

Whitewater 3.0 von Riverbed Technology verfügt über einen Cache, der eine paarweise Replikation ermöglicht. Damit können Unternehmen Daten auf ein zusätzliches Whitewater-Gerät an einem anderen Standort replizieren.

Riverbeds Whitewater 3.0 ist ein Cloud-Storage-Gateway für Backups in die Private oder Public Cloud. Mit dieser Version wird eine Appliance-Familie eingeführt, die Peer-Replikation und Data Pinning ermöglicht. Zudem unterstützt Whitewater 3.0 die Archivierungsdienste Symantec Enterprise Vault und Amazon Glacier Storage Service.

Riverbed Whitewater 3.0 ermöglicht es Administratoren, den Cache auf eine andere (Peer) Whitewater-Appliance zu replizieren. Diese fungiert als Standby, um im Ernstfall Daten wiederherstellen zu können. So sind Unternehmen bei der Wahl einer geeigneten Recovery-Option flexibler und können mit der Whitewater-Appliance Daten mit Festplattengeschwindigkeit an einen Nebenstandort replizieren. Die Peer-Appliance kann auch als primäre Appliance für ein kontinuierliches Backup, Restore und den Datenschutz dienen.

Die Peer-System funktioniert auch im Read-Only-Modus, um von der primären Whitewater-Appliance mit kontinuierlichen Echtzeit-Updates versorgt zu werden. Auf diese Weise kann es auch als DR-Testanlage fungieren. Darüber hinaus bietet Whitewater eine Pinning-Funktion, mit der Backup-Datensätze priorisiert werden. So kann ein Unternehmen festlegen, welche Backup-Daten im Cache der Whitewater-Appliance für sofortigen Zugriff zur Verfügung stehen sollen, während sich die weniger kritischen Daten aus der Cloud wiederherstellen lassen. 

 Riverbed Technology Whitewater-Appliance

Die Produktfamilie besteht aus drei physischen Modellen. Die physischen Whitewater-Modelle 730, 2030, 3030 bieten zwischen acht und 96 Terabyte nutzbaren Cache. Das größte Modell WWA-3030 speichert dabei eine bis zu dreifache Datenmenge im Cache im Vergleich zum bisher größten Modell (3010). Zusätzlich kann die 3030 Backup- und Archivdatensätze von bis zu 14,4 Petabyte unterstützen, bevor sie komprimiert und in den lokalen Cache redupliziert werden.

Die Appliances unterstützen auch 10-Gbps-Ethernet. Wird die 10-Gigabit-Netzwerkschnittstelle eingesetzt, kann die Performance bis zu 2,5 Terabyte pro Stunde erreichen, das sind 40 Prozent mehr als bei bisherigen Modellen. Diese Netzwerkschnittstelle ermöglicht es Firmen außerdem unter Nutzung von Amazon Direct Connect Daten in den Cloud Storage von Amazon Glacier zu übertragen.

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Artikel wurde zuletzt im Februar 2014 aktualisiert

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