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Scality unterstützt mit RING 6.0 Active Directory und S3

Scality, Spezialist für Object Storage, setzt auf Kooperationen. Die neue Version RING 6.0 unterstützt nativ Active Directory und S3.

Scality will mit einer reinen Softwarelösung den Markt für Object Storage aufmischen. Die Vorzüge sind dabei laut Jérôme Lecat, CEO, Scalitity, Zuverlässigkeit, Leistung und Skalierbarkeit sowie Unabhängigkeit von Hardware. Zielgruppe sind große Kunden mit monolithischen Storage-Infrastrukturen, vor allem Banken, Behörden, Service-Provider, Telekommunikationsanbieter und Medien.

Strategische Kooperationen

Scality arbeitet mit den strategischen Partnern HPE, Dell und Cisco, wobei HPE und Dell auch als Reseller auftreten. Die Zahl der Systemhauspartner soll in diesem Jahr von 25 auf 60 weltweit ansteigen. Ziel ist ein vollständig indirektes Vertriebsmodell. Das ATLAS Partnerprogramm wurde dafür ausgebaut. Auch mit dem Freiburger Storage-Spezialisten iTernity kooperiert Scality: Die iTernity Compliant Archive Software (iCAS) soll in Kombination mit Scality RING Software und einem Dell SD7000-S Speicherserver dafür sorgen, die die mit dem Management schnellwachsender unstrukturierter Daten verbundenen Kosten und Risiken zu reduzieren. Im Rahmen ihrer OEM-Vereinbarung (Original Equipment Manufacturer) arbeiten iTernity und Scality eng beim Verkauf und Support zusammen.

Unterstützung für S3 und Active Directory

In technischer Hinsicht hat Scality vor kurzem die Version 6.0 seiner Software RING herausgebracht. Lecat betont: „Die native Unterstützung von Active Directory ist sehr wichtig für unsere Unternehmenskunden. Auch die neue S3-Schnittstelle erlaubt die einfache Anbindung an Amazon Web Services (AWS) und Cloud Storage“, so Lecat. RING 6.0 ist damit laut Firmenangaben die erste S3-kompatible Object Storage mit nativer Unterstützung für Active Directory und AWS Identity and Access Management (IAM). Die Skalierbarkeit ist bis zum Petabyte-Bereich möglich. Es gibt neue Funktionen für Verschlüsselung, Unveränderbarkeit mit Write Once Read Many (WORM) und Retention Management. Migrationen von EMC Centera und NetApp Snaplock sind möglich.

Scality hat eine Open-Source-Initiative zum Thema S3 auf Docker gestartet, die S3 Server Open Source Software. Damit soll die Arbeit mit S3 auf einem Docker-Container selbst auf einem kleinen Laptop ermöglicht werden. „S3 hat sich zur Standard-Schnittstelle für Geschäftsanwendungen entwickelt, um unstrukturierte Daten zu speichern“, berichtet Lecat. „Aber bis jetzt war es nicht einfach, lokal eine Anwendung zu entwickeln und zu testen, die später auf Web-Scale ausgerollt werden soll.“ Der Scality S3 Server soll Object Storage für S3-basierte Anwendungen bereitstellen. Die Programmierung ist in verschiedenen Sprachen wie Java, .NET, Javascript und Go möglich.    

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Nächste Schritte

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Scality erweitert Partnerschaft mit HPE.

Scality springt auf OpenStack-Zug auf.

Scality bringt weltweiten Deal mit HP in trockene Tücher.

Artikel wurde zuletzt im Oktober 2016 aktualisiert

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