Umfrage: Das Einkaufen von Storage wird komplizierter

Wer Speichersysteme einkaufen will, muss heute mehr Gesichtspunkte betrachten als früher, weil sich die Technologie stark weiter entwickelt hat.

Um in diesen Tagen ein Storage-System zu kaufen, muss man etwas weniger locker machen aus seinem Budget als in der Vergangenheit. Es bedeutet aber auch, dass man wahrscheinlich mehr Entscheidungen als jemals zuvor treffen muss. Die Storage-Technologie bietet immer mehr Erweiterungen und zusätzliche Funktionen, und außerdem darf man sie nicht isoliert sehen.

Zum Beispiel kann man vor der fundamentalen Entscheidung stehen, ob sich das eigene Unternehmen in Richtung Block oder File fortbewegen soll – oder ob sogar beide Technologien zusammen in Frage kommen. Unified-Storage-Systeme, die sowohl Block- als auch File-Daten aufnehmen können, werden populärer. Laut unseren neuesten Umfrageergebnissen kaufen und installieren Anwender häufiger Unified-Storage-Systeme als den guten alten Klassiker NAS. Vielleicht noch nicht in einem allzu großen Umfang, aber das Pendel ist doch offensichtlich zu Gunsten von „Unified“ umgeschlagen: 25 Prozent der Befragten geben an, vor kurzem ein Unified-System installiert zu haben (gegenüber 24 Prozent bei NAS-Installationen), und 20 Prozent der Storage-Einkäufer haben bereits „Unified“ auf ihrer zukünftigen Einkaufsliste, während es bei NAS nur 17 Prozent sind.

Jene Firmen, die sich auf Einkaufstour befinden, haben bereits durchschnittlich etwa 400 Terabyte an Kapazität installiert, so dass es nicht gerade überraschend ist, dass sie sich besonders nach Technologien wie Data Reduction in der Form von Deduplizierung oder Komprimierung umsehen (59 Prozent). Bei 51 Prozent der Befragten steht Flash an der zweiten Stelle der Technologie-Wunschliste – eine Prozentzahl, die relativ niedrig erscheint angesichts der breiten Akzeptanz von Solid-State Disks. Aber das liegt vielleicht auch daran, dass viele Käufer erwarten, zusammen mit neuen Speichersystemen automatisch mehr Flash zu erhalten.

Eine große Mehrheit der Befragten – 74 Prozent – hat hohe Erwartungen an neue Speichersysteme, um den verfügbaren Kapazitätspool auszuweiten. Die Erwartungen an Performance liegen weit abgeschlagen auf dem zweiten Platz, aber mehr als ein Drittel (38 Prozent) der Storage-Einkäufer würden hier immer noch gerne mehr Gas geben.

Hersteller sollten sich in Acht nehmen: 79 Prozent ihrer Kunden erwarten günstige Preise, aber sie wünschen gleichzeitig (65 Prozent) ein kräftiges Performance-Angebot. Weniger wichtig erscheinen für 37 Prozent der Befragten die eigentlichen, alltäglichen Leistungen der Speichersysteme – Hauptsache, es gibt sie in der Kombination billig und schnell.

Jeder IT-Experte weiß, dass man den Einkaufsprozess nicht nur mit Storage pur abschließt. Die Projekte, für die man überhaupt Storage braucht, erfordern in der Regel den zusätzlichen Einkauf von ein paar weiteren Bestandteilen. 36 Prozent der Befragten erwarten, auch ein paar Server hinzuzufügen, während 32 Prozent davon ausgehen, einige Netzwerkkomponenten zusammen mit den neuen Speichersystemen einzukaufen.

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Artikel wurde zuletzt im Juli 2015 aktualisiert

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