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VMworld 2016: Zerto stärkt Cloud-Angebot und erweitert Kooperationen

Zerto hat die neue Version seiner Replikationslösung für Azure und AWS vorgestellt. Der Hersteller setzt auf Kooperationen mit VMware, IBM und HPE.

Der Start der Version 5.0 der Zerto Virtual Replication steht kurz bevor. Das Unternehmen hatte Ende September die Beta Version angekündigt. Jetzt soll schon bald das fertige Produkt stehen.

Bei der Zerto-Lösung liegt der Fokus auf einfacher Bedienung. Ein Workload kann mit drei Mausklicks bewegt, migriert und repliziert werden. In der neuen Version gibt es 30-Tage-Journaling (bisher 14 Tage) und eine neue mobile Business-Continuity- und Disaster-Recovery-Anwendung. Durch die Journaling-Funktion ist es möglich, die Anwendung auf den Stand eines beliebigen Zeitpunktes innerhalb der letzten 30 Tage wiederherzustellen. „One to many“ Replizierung kann eine virtuelle Maschine auf verschiedenen Plattformen wiederherstellen, sei es lokal oder in der Cloud. Dies erleichtert es, Service Level Agreements (SLAs), einzuhalten. Dafür sorgen auch erweiterte Monitoring-Funktionen.

Peter Gooden, VP EMEA bei Zerto, sieht sein Unternehmen damit auf einem guten Weg. „Wir bieten nicht mehr nur Disaster Recovery, sondern eine komplette Cloud Strategie. Die hybride Cloud wird durch uns erst möglich.“ Laut Gooden hat Zerto einen klaren Vorteil gegenüber dem Wettbewerb: „Die Konkurrenz kommt eher aus dem Backup-Bereich mit physischen Umgebungen, aber wir basieren nicht auf Snapshots. Wir haben wirklich etwas neues aufgelegt und erlauben Hochverfügbarkeit.“

Strategische Allianzen mit IBM und HPE sowie VMware stärken Zerto.  „Wir sind deren bevorzugte Partner“, ist sich Gooden sicher. Zerto fungiert dabei nicht als OEM-Lieferant. Die Zerto-Lösungen werden unter dem eigenen Markennamen in die Lösungen der großen Partner eingebunden.

Zerto hat in verschiedenen Finanzierungsrunden 130 Millionen Dollar eingenommen, 70 Millionen allein im Januar 2016. Mittelfristig ist ein Börsengang geplant. Das Unternehmen hat seinen Umsatz jährlich verdoppelt. Derzeit sind 500 Mitarbeiter bei Zerto angestellt und weitere sollen eingestellt werden. In Deutschland arbeiten derzeit einige Mitarbeiter im Home-Office. Über die Gründung einer GmbH und die Eröffnung eines deutschen Büros wird derzeit nachgedacht. Fest steht bereits, dass im November die erste deutsche Kundenkonferenz unter dem Namen Zerto Con in Frankfurt abgehalten werden soll. Dafür haben sich bereits 50 Teilnehmer angemeldet.

Zerto arbeitet weltweit mit 1.000 Resellern. Ein Partnerprogramm wurde soeben aus der Taufe gehoben. Eine Zusammenarbeit mit Distributoren gibt es derzeit noch nicht, es wird aber darüber diskutiert.

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Artikel wurde zuletzt im Oktober 2016 aktualisiert

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