Für die IT-Abteilung entstand so die Aufgabe, das Know-how einzelner Mitarbeiter rechtzeitig auch weiteren Mitarbeitern zur Verfügung zu stellen. Mit den Mitteln moderner Informationstechnik sollte dafür gesorgt werden, dass man alle im Lauf der Jahre entstandenen Ideen, Konzepte oder Planungen jederzeit in einem elektronischen Archiv auffinden kann.
Ähnliche Anforderungen gab es im Hinblick auf Revisionssicherheit (Compliance). Die s.Oliver-IT musste sicherstellen, dass beispielsweise im Falle einer externen Wirtschafts- oder Bilanzprüfung einzelne E-Mails, Attachments oder sonstige Dokumente auf Knopfdruck wieder aus den Tiefen der Archive hervorgeholt werden können. „Wir suchten eine nachhaltige Lösung“, sagt Kurt Engel, Leiter IT-Infrastruktur bei s.Oliver, „das heißt, wir wollten uns auch gegen spätere, zum Zeitpunkt der Entstehung der Daten noch nicht vorhersehbare Ansprüche absichern.“
Äußerer Anlass für die Suche nach einem neuen System war ein Kapazitätsproblem mit Microsoft Exchange. Trotz einer Postfachbeschränkung auf 500 Megabyte pro Mitarbeiter war der Mail-Server mit etwa 1,4 Terabyte an PST-Files (Personal Store) an seiner oberen Grenze angekommen. Zudem verursachten geringfügige Änderungen an einzelnen PST-Autoarchives jede Nacht hohe Anforderungen an das Backup, da jede betroffene PST-Datei komplett neu gesichert werden musste. So können zum Beispiel nur 100 autoarchivierte E-Mails einen Extra-Speicherzyklus von 800 Gigabyte an PST-Files auslösen.
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posted am 01.09.2010 um 13:57 von nicht registrierter User
posted am 27.08.2010 um 10:43 von nicht registrierter User
posted am 25.08.2010 um 12:10 von nicht registrierter User
posted am 23.08.2010 um 17:12 von Storm
posted am 22.08.2010 um 15:55 von nicht registrierter User
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