Zylab wirbt mit Symantec-Studie für effizientes Enterprise Information Management

Überflüssige Daten bremsen Backup und erschweren E-Discovery

10.09.2010 | Redakteur: Dirk Srocke

Unternehmen speichern zuviel und verschwenden Ressourcen.

Mit seiner Information Management Platform will Anbieter Zylab für geordnete Prozesse beim Verwalten von Informationen sorgen. Das modulare System soll das E-Discovery erleichtern und gleichermaßen richtlinienkonforme sowie schlanke Datenbestände garantieren. Welche Kosten Unternehmen damit sparen können, soll eine Studie des Softwareherstellers Symantec belegen.

Unternehmen können sich offenbar nur schwer von ihren Daten trennen. So verschwenden Firmen in der EMEA-Region (Europa, Naher Osten, Afrika) ein Drittel ihrer Backup-Kapazitäten mit überflüssigen Daten. Die kürzlich von Symantec veröffentlichte Studie „2010 Information Management Health Check Survey“ belegt zudem: Backup-, Wiederherstellungs- und Archivierungsverfahren werden häufig falsch angewendet.

Für Unternehmen bedeutet ein mangelhaftes Speichermanagement größere Zeitfenster für das Backup sowie ein langwieriges, ineffizientes E-Discovery. Laut Symantec kostet die Auswertung abgelegter Daten mittlerweile 1500-mal soviel wie die eigentliche Speicherung.

Einen Ausweg sehen 87 Prozent der befragten IT- und Rechtsabteilungen in einer Speicherstrategie, die nicht mehr benötigte Daten identifiziert. Damit wäre ein risikofreies Löschen möglich. Praktiziert wird das jedoch nur bei weniger als jedem zweiten Unternehmen.

Geordnete Prozesse und Qualitätskontrolle

Zylab, ein Anbieter modularer Lösungen für das Enterprise Information Management (EIM), nimmt die Studie zum Anlass, um für eine geordnete Informationsverwaltung zu werben. Johannes C. Scholtes, Chief Strategy Officer für Zylab, erläutert: „Die Verwaltung und Kontrolle elektronisch gesteuerter Informationen ist eine Frage der Technologie, doch ebenso geordneter Prozesse, der Qualitätskontrolle und gut dokumentierter Informationsmanagement-Aktivitäten.“

Passende Werkzeuge hierfür soll die Zylab Information Management Platform liefern. Mit einem integrierten Dokumenten-, Content- und Records-Management könne die Lösung verteilt abgelegte Informationen erfassen, durchsuchen und strukturieren. Per XML archivierte Daten sollen Offenlegungsprozesse zudem vereinfachen.

Die Plattform ist modular aufgebaut. Mit dem E-Discovery-Modul können Unternehmen Recherchen bei Rechtsstreitigkeiten beispielsweise im eigenen Haus durchführen. Ein so genanntes „Compliance & Litigation Readiness System“ hilft IT-Abteilungen beim Erstellen und Pflegen richtlinienkonformer Datenbestände. Die Zylab-Lösung unterstützt über 700 Dateiformate und lässt sich in zahlreiche Unternehmensanwendungen integrieren.

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