Mit Nanocubic-Beschichtung zum Terabyte-Band

Fujifilm liefert LTO-4-Bandmedien

30.04.2007 | Redakteur: Martin Hensel

Ab sofort wird Fujifilm Recording Media die Fertigung von LTO-Bandspeichermedien der Generation 4 aufnehmen. Nach eigenen Angaben gehört der Hersteller damit zu den ersten Herstellern, die diese Medien in Serie produzieren dürfen. Die Genehmigung erteilte das Unternehmenskonsortium TPC.

Der Speichermedienhersteller Fujifilm Recording Media wird ab sofort die Produktion von LTO-4-Ultrium-Datencartridges aufnehmen. Eine entsprechende Genehmigung wurde vom Unternehmenskonsortium TPC (LTO Technology Provider Companies) erteilt. Laut Fujifilm gehört der Hersteller zu den ersten Firmen, die solche Bänder in Serie fertigen dürfen.

Bei der Produktion der Bänder setzt Fujifilm erstmals im Midrange-Segment das hauseigene Nanocubic-Dünnbeschichtungsverfahren ein. Dadurch sollen Kapazitäts- und Qualitätsniveaus erreicht werden, die sonst nur im Enterprise-Bereich zu finden sind.

Verschlüsselung inklusive

LTO-4-Medien speichern nativ bis zu 800 Gigabyte pro Band und arbeiten mit Übertragungsraten von maximal 120 Megabyte pro Sekunde. Die WORM-Eigenschaft (Write Once, Read Many) der Bänder sorgt in Verbindung mit hardwareseitiger 256-Bit-AES-Verschlüsselung für hohe Datensicherheit.

Die Cartridges sind ab sofort weltweit über autorisierte Fujifilm-Vertragshändler erhältlich. Preise nannte der Hersteller allerdings noch nicht.

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