Systemausfälle in komplexen IT-Landschaften vermeiden

Downtime-Management macht die Offline-Planung für alle Unternehmensbereiche transparent

04.06.2008 | Autor / Redakteur: Fabian Weber / Nico Litzel

Ohne IT sind Mitarbeitern die Hände gebunden. Downtimes sollten daher sorgfältig geplant und abgestimmt werden.

Server und Anwendungen können kaum rund um die Uhr laufen und ständig einsatzbereit sein. Server, Netzwerkkomponenten, Storage-Systeme und Anwendungen brauchen Wartung, Updates und Patches und müssen regelmäßig heruntergefahren werden. In komplexen Unternehmensnetzwerken mit Hunderten von Servern kann das Koordinieren der Ausfallzeiten zum Problem werden. Abhilfe schafft eine Software, die Downtimes automatisch verwaltet und dabei auch die weltweiten Zeitzonengrenzen zuverlässig beachtet.

Rechenzentren kommt eine strategische Bedeutung zu. Sie sind in vielen Unternehmen ein wichtiger Produktionsfaktor. Mit der zunehmenden Globalisierung steigt aber der Grad der Systemvernetzung in Unternehmen. Dedizierte Server, Cluster und Lastverteiler übernehmen wichtige spezialisierte Aufgaben in der IT-Landschaft. So entstehen Mehrfach-Abhängigkeiten.

Das Ideal jederzeitig verfügbarer Komponenten lässt sich angesichts von Viren und Release-Updates praktisch nie verwirklichen. Wartungsarbeiten sind unumgänglich. Doch wie lassen sich Ausfallzeiten der Systemlandschaft reduzieren?

Einen Lösungsansatz bietet das Downtime-Management von Triasoft. Die Software organisiert nicht nur die Verfügbarkeit von Komponenten, sondern verwaltet und verkürzt den Stillstand von Geschäftsprozessen über alle beteiligten Instanzen.

Wenn Wartungsarbeiten Ausfälle verursachen

Downtimes wollen sorgfältig geplant sein, denn jedes System, ob Software oder Hardware, hat eine wichtige Funktion und befindet sich in Abhängigkeiten zu weiteren Soft- und Hardwarekomponenten innerhalb des Unternehmens. Konflikte zwischen IT-Leitung und Produktion sind vorprogrammiert, wenn ein geplanter Server-Ausfall die Arbeitsabläufe der Fachabteilungen oder wichtige betriebsinterne Veranstaltungen behindert.

Festlegung der Offlinezeiten

Um Ausfallzeiten, die die Produktion behindern, zu vermindern oder idealerweise sogar gänzlich zu vermeiden, verkünden Administratoren gerne Absichtserklärungen, wann sie welches System herunterfahren und durch die Mitarbeiter des Rechenzentrums bearbeiten lassen wollen. Dabei werden sogar manchmal Wünsche über Verschiebungen der betroffenen Abteilungen akzeptiert. Typischerweise werden solche Absichten jedoch ultimativ umgesetzt, für eine Feinabstimmung gibt es keine Werkzeuge. Wer zum angegebenen Zeitpunkt dann seinen Rechner nicht vom Netz getrennt hat, erlebt eine böse Überraschung.

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