07.12.2009 | Autor / Redakteur: Otto Neuer / Rainer Graefen
In der heutigen Informationswirtschaft sind Daten entscheidend für die Überlebens- aber auch die Wiederbelebungsstrategie eines jeden Unternehmens. Relevante und vertrauenswürdige Daten, die auf dem neuesten Stand sind, machen den Unterschied, wenn es um Erfolg oder Scheitern der wichtigen geschäftlichen Ziele geht.
Dennoch ist es für viele Unternehmen nach wie vor ein schwer erreichbares Ziel, ein Daten-getriebenes Unternehmen zu werden. In der Regel sind sie bei der Umsetzung dieses Ziels mit drei Hindernissen konfrontiert:
Bis heute haben diese großen Herausforderungen den Wert der IT oft beeinträchtigt und die Umsetzung wichtiger geschäftlicher Ziele verzögert.
Einen Ausweg aus dem Dilemma schafft effektive Datenintegrations-Software, die genau diese Problemstellungen überwindet. So unterstützen moderne Lösungen einen besseren Abgleich zwischen den einzelnen Fach- und der IT-Abteilung, indem sie die Geschäftsanwender unmittelbar in den IT-Entwicklungsprozess mit einbeziehen.
Für eine bessere Zusammenarbeit zwischen Business und IT sorgen Funktionen wie Browser-basierte Werkzeuge, mit denen Geschäftsanforderungen direkt über das gewohnte User Interface definieren werden können.
Des Weiteren sorgen moderne Lösungen für eine höhere Datenqualität. War traditionell die IT als einzige Abteilung mit Datenqualitätsinitiativen betraut, gibt effektive Datenintegrations-Software allen Beteiligten die Möglichkeit, die Qualität der Daten, die sie für ihre eigenen Geschäftszwecke benötigen, sicherzustellen. Realisiert wird dies durch eine einheitliche Rollenverteilung bei den Werkzeugen.
Auf diese Weise können alle Beteiligten eigenverantwortlich ihre Datenqualitätsanforderungen bestimmen. Scorecards für Datenqualität, einfache Analysten-Werkzeuge und leistungsfähige Entwickler-Werkzeuge binden Geschäftsanwender, Wirtschaftsanalysten, Data Stewarts und IT-Entwickler direkt bei der Messung und Verbesserung der Datenqualität ein.
Das Problem veralteter Datenbeständen und falscher Formate lässt sich mit offenen SOA-basierten Services bewältigen. Informationskatalogisierungs-Dienste, die die Beziehungen zwischen den Datenelementen aufzeigen, helfen beim schnellen Finden relevanter Daten sowohl im Unternehmen als auch in der Internet-Cloud.
Und mit Hilfe multi-modaler Datenbereitstellungsdienste können Informationen in einer Vielzahl von Formaten und Protokollen wie Web Services oder SQL ohne Mehraufwand für zusätzliche IT-Entwicklung geliefert werden. So gerüstet, können sich Unternehmen durch zeitnahe, präzise und besser fundierte Geschäftsentscheidungen einen Wettbewerbsvorteil verschaffen.
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