Gastbeitrag der SNIA zum Cloud Data Management Interface (CDMI)

Standards bringen Cloud Storage schneller voran

17.03.2010 | Autor / Redakteur: Val Bercovici / Nico Litzel

Zwei Servicepakete, eine „Cloud-Versicherung”

Cloud-Service-Makler können das CDMI nutzen, um beispielsweise eine „Cloud-Versicherung“ anzubieten: Der Makler kombiniert zwei Servicepakete unabhängiger Cloud-Anbieter. Fällt der primäre Dienstleister aufgrund technischer Probleme aus oder kann den Servicevertrag nicht erfüllen, übernimmt automatisch der zweite. Die Rahmenbedingungen dafür regelt eine Service-Level-Vereinbarung. Selbstverständlich läuft diese Dienstübernahme für den Kunden komplett transparent ab. Eine andere interessante Option ist die individuelle Gestaltung kundenspezifischer Cloud-Servicepakete. CDMI bietet Funktionalitäten, um Servicekataloge speziell auf den Bedarf bestimmter Industriezweige oder Institutionen der öffentliche Hand zuzuschneiden. Solche individuellen Kataloge enthalten die gebündelten Dienste unterschiedlicher Provider – der Makler stellt sie seinen Kunden jedoch als in sich geschlossenen Dienstkatalog aus einer Hand bereit.

Fazit

Cloud Computing ist kein eindeutig definiertes Konzept, sondern vielmehr ein Architekturprinzip. Allgemeine Standards wie CDMI können helfen, das Konzept einer breiten Anwenderbasis zugänglich zu machen und Bedenken in Bezug auf Administrierbarkeit, Sicherheit und Effizienz der Cloud zu zerstreuen.

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