Fileminimizer-Software jetzt auch als Appliance

Balesio reduziert unstrukturierte Daten auf Primärspeichern um bis zu 90 Prozent

30.03.2011 | Redakteur: Nico Litzel

Die FMA-4800 Series Appliance der Balesio AG reduziert das Datenvolumen um bis zu 90 Prozent. Datentransfers sowie Backups werden dadurch beschleunigt und die Bandbreite wird entlastet.

Das Schweizer Unternehmen Balesio AG bietet seine Fileminimizer-Software zur Reduzierung von unstrukturierten Daten ab sofort unter der Bezeichnung „FMA-4800 Series Appliance“ auch in Form einer Appliance an.

Unstrukturierte Dateien, wie Office-Dokumente und Bilder, belegen für gewöhnlich zwischen 50 und 70 Prozent des gesamten Speichervolumens. Mit der nun vorgestellten FMA-4800 Series Appliance auf Basis der Fileminimizer-Software möchte Balesio Unternehmen dabei unterstützen, dieses Datenvolumen zu reduzieren und das Datenwachstum zu begrenzen.

Die Appliance arbeitet Balesio zufolge mit speziell für unstrukturierte Dateiformate entwickelten Optimierungsalgorithmen, die dafür sorgen, dass diese zwischen 50 und 90 Prozent weniger Speicherplatz belegen. Dabei bleiben die Dateien im Originalformat erhalten, sodass kein nachgelagerter Dekomprimierungsprozess notwendig sei.

Dadurch ergeben sich Herstellerangaben zufolge zwei Vorteile: Zum einen sind die Dateien dauerhaft kleiner und werden schneller geladen. Zum anderen können Unternehmen die Appliance parallel zu existierenden Verfahren zur Steigerung der Speichereffizienz einsetzen, beispielsweise der Deduplizierung.

Die FMA-4800 Series Appliance ist laut Balesio extrem einfach zu installieren und auf jeden Typ von Storage anwendbar, ohne dass es Änderungen in der IT-Infrastruktur bedarf. Das Gerät ist ab sofort verfügbar. Die Lizenzierung ist nach Auskunft von Balesio flexibel und orientiert sich am Optimierungsvolumen. Dadurch sei die Appliance nicht nur für Großunternehmen mit einem hohen Datenvolumen geeignet, sondern auch für mittelgroße Unternehmen. So kostet eine FMA-4800 Series Appliance mit einem Optimierungsvolumen von zehn Terabyte (das heißt, zehn Terabyte nur unstrukturierte Dateien) pro Terabyte rund 3.000 Euro.

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