07.05.2009 | Autor / Redakteur: Frank Giebel, Unternehmensberater 3rd Mind Business Consulting / Rainer Graefen
Gerade für kleine und mittelständische Unternehmen kann hier – zumindest bis bessere Zeiten kommen – bei entsprechender Analyse und ggf. externer Beratung Sparpotential generiert werden, um Investitionen an anderer Stelle zu ermöglichen. Aber auch hier sollte abgewogen werden, welche Daten extern verlagert werden und wie die Sicherheitslevels definiert werden. Auch muss rechtzeitig für eine umfassende Information der Belegschaft gesorgt werden, um Gerüchte zu unterbinden und eine zügige Umsetzung nicht zu gefährden.
Wie bei SaaS (Software-as-a-Service) gilt auch bei StaaS, dass zwar die IT bzw. Teile davon mitsamt Services ausgelagert werden können. Das ändert jedoch nichts am grundlegenden Risiko, dass ein Unternehmen Daten verlieren kann bzw. dass diese zum gewünschten Zeitpunkt nicht verfügbar sind. Wichtig ist dies auch vor dem Hintergrund der gesetzlichen Haftung bei Compliance. So ist es wichtig, anhand der exakten Anforderungen Anbieter zu finden die die gewünschten Services liefern können.
Die Speicherung, das Management und der Transport lassen sich gewiss auslagern und bei einer seriösen Planung mit langfristiger Vorausschau, Risikoanalyse und TCO Betrachtung auch begründen – die Verantwortung für das (eigene) Datenmaterial verbleibt jedoch immer beim Unternehmen selbst, diese lässt sich niemals auslagern!
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