Hochverfügbarkeit

Veritas für Windows

23.01.2007 | Autor / Redakteur: Thomas Böcker / Bernd Schöne

Nachdem die Linux- und UNIX-Varianten bereits im vergangenen Sommer erschienen waren, hat Symantec nun auch die Windows-Version seiner SRM-Suite Veritas Storage Foundation 5.0 HA veröffentlicht.

Verbesserungen bringt das Upgrade laut Symantec vor allem hinsichtlich der „Standardisierung des Speichermanagements und der Software-Infrastruktur“ – frei übersetzt bedeutet der Werbetext so viel wie: „Die Bedienung der Software und damit die Steuerung der Speicherkomponenten wurde vereinfacht.“ Administratoren von Windows-Rechenzentren sollen so das galoppierende Datenwachstum schneller in den Griff kriegen und Speicherressourcen ökonomischer nutzen können. Angenehme Nebeneffekte: Hardware-Investitionen werden mittelfristig gesichert, und die Betriebskosten sinken.

Im Detail bietet das Upgrade folgende neue Funktionen und Verbesserungen:

  • Integration von Storage Foundation Management Server zur zentralen Kontrolle von heterogenen/Multi-Host-Umgebungen bzw. Applikationen, Servern und Speichern;
  • Unterstützung sämtlicher Versionen von Storage Foundation für Windows sowie der Veritas Volume Replicator Option;
  • Installations- bzw. Konfigurationsassistenten für Speicherung, Clustering und Replikation;
  • vereinfachte Steuerung des integrierten Veritas Cluster Server zur Überwachung von Applikationsservern;
  • identische Schutzlevel für physische und virtuelle Server;
  • ein Tool namens Fire Drill zur Simulation von Disaster-Recovery-Szenarien;
  • eine Option zur Koordination von Snapshots zwischen zentralen und Remote-Systemen (im Veritas Volume Replicator);
  • „Bunkerreplikation“: Datenreplikation über beliebige Entfernungen ohne Transaktionsverlust.
  • 695 Dollar pro Server

Veritas Storage Foundation 5.0 HA für Windows unterstützt Windows, Linux und UNIX und soll ab Februar im Fachhandel erhältlich sein. Den Preis für die US-Version gibt Symantec mit 695 Dollar pro Server an; was die Managementsoftware in Deutschland kosten soll, ist bislang noch nicht bekannt.

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