25.08.2009 | Autor / Redakteur: Manfred Schumacher / Rainer Graefen
Das Online-Backup hat es schwer in Deutschland. Zur Ausnahme von der Regel mausert sich die DATEV, die mit einem überzeugenden Konzept auch höchste Sicherheit fordernde Kunden überzeugen kann.
Seit letztem Jahr bietet die DATEV ihren Kunden – Steuerberatungskanzleien und deren mittelständischen Mandanten – einen als „Datensicherung online“ bezeichneten Software-Service über das Internet.
Der nimmt dem Anwender das Risiko des Datenverlusts, indem er die Informationen automatisch und regelmäßig über eine geschützte Verbindung ins Rechenzentrum der DATEV speichert.
Die Idee zur Schaffung des Services entstand 2004 und wurde durch verschiedene Entwicklungen begünstigt:
Nicht unwesentlich beigetragen zur Akzeptanz des DATEV-Angebots, haben die sich ständig verschärfenden gesetzlichen Auflagen hinsichtlich Aufbewahrungspflichten und Datenschutz.
Als Ende 2005 sowohl der Bedarf erkennbar, als auch die technischen Rahmenbedingungen gegeben waren, erschien eine solche Offerte auch wirtschaftlich interessant.
Damals machten sich die Verantwortlichen bei der DATEV auf die Suche nach einer geeigneten Sicherungssoftware. Die in Augenschein genommenen Kandidaten wurden besonders auf drei vitale Fertigkeiten abgeklopft:
Bei der Auswahl zwischen mehreren Angeboten entschied man sich für die Backup- und Restore-Software Asigra, weil sie den Anforderungen der Produktentwickler bei DATEV am besten entsprach. Erworben wurde sie von der HMK Computer Technologies GmbH, Kronberg, dem Master-Reseller des kanadischen Herstellers. Die Kronberger Datensicherungsspezialisten brachten auch diverse Consulting-Dienstleistungen für Konzeption, Geschäftsprozessanalyse, Implementierung und Vermarktung des Service ein.
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