23.08.2010 | Redakteur: Rainer Graefen
Nur wenige Tage nach der Kaufofferte von Dell bietet HP jetzt für den Storage-Spezialisten 3Par 1,6 Milliarden US-Dollar. Der Kampf um eine interessante Variante der Storage-Virtualisierung, das Sub-Volume-Tiering, ist damit offen ausgebrochen.
Hewlett-Packard befindet sich noch immer in Kauflaune. 33 Prozent mehr als Dell bietet HP jetzt für den Storage-Spezialisten. Erst vergangene Woche hatte Dell für 3Par ein Angebot in Höhe von 1,15 Milliarden US-Dollar abgegeben.
Dies entsprach einem Preis von 18 Dollar pro Aktie. HP hat nun ein deutlich attraktiveres Gebot lanciert und den Preis auf 24 Dollar pro Aktie – also eine Gesamtsumme von 1,6 Milliarden US-Dollar – erhöht. Bei einem Aktienkurs, der bei 10 US-Dollar herumdümpelte, ein schönes Shareholder-Argument.
Das Unternehmen 3Par, das im Jahr 1999 gegründet wurde, hat sich auf virtualisierte Storage-Lösungen spezialisiert und sich damit für Dell und HP interessant gemacht. In dieses Umfeld haben bereits die Konkurrenten IBM und HDS kräftig investiert.
Mit dem Angebot, das noch bis Ende des Jahres gelten soll, könnte HP dem Konkurrenten Dell bei der schon sicher geglaubten Übernahme noch einen Strich durch die Rechnung machen.

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