30.09.2008 | Autor / Redakteur: Dave Raffo / Nico Litzel
Das breitere Angebot an Thin-Provisioning-Lösungen hat auch zu einer kontroversen Debatte unter den Herstellern geführt, was effizient sei. 3PARs CEO David Scott ist dazu übergegangen, die Thin-Provisioning-Angebote von IBM, Hitachi und IBM „Chubby Provisioning“ (mollig) zu nennen. Laut Nunes besteht ein großer Unterschied zwischen Thin Provisioning, das ins System integriert ist, etwa von 3PAR, Compellent und den iSCSI-Anbietern Euqallogic und Lefthand Networks, und dem „aufgeschraubten“ Thin Provisioning der großen Hersteller.
Laut Nunes erfordert „Chubby Provisioning“ eine genaue Vorhersage der Kapazität in den Pools und arbeite mit Chunk-Größen im Megabyte- statt im Kilobyte-Bereich. Hitachi Data Systems stellt Kapazität in Speicherseiten à 42 Megabyte bereit, die dann über mehrere Geräte oder RAID-Sets gestript werden. Hitachis CTO Hu Yoshida ist der Auffassung, das sei effizienter als 3PARs Methode: „Megabytes, das war noch vor fünf Jahren eine hohe Kapazität. Das ist heute nicht mehr der Fall. Wenn man allerdings Provisioning im Kilobyte-Bereich betreibt, muss man viel öfter zur Quelle zurückkehren.“
Burke erklärt, die Unterschiede bei der Pool- und Chunk-Größe seien nicht so wichtig. Wichtiger sei es, Monitoring- und Alarmfunktionen hinzuzufügen, sodass Kunden informiert werden, wenn sie physische Kapazität hinzufügen müssen, um zu verhindern, dass Applikationen aus dem Ruder liefen.
Kordash von SupplyScape stimmt dem zu und ergänzt, dass ein weiteres Problem der Grad an Einfachheit sei, mit dem sich neue Kapazität hinzufügen lässt. „Monitoring und Benachrichtigungen sind leicht zu handhabende Prozesse“, erklärt er in Bezug auf 3PAR. „Wir weisen mehr Speicher zu als früher und wir haben keine Probleme, diesen physischen Speicher hinzuzufügen und einzusetzen.“
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