14.03.2008 | Autor / Redakteur: Götz Güttich / Ulrich Roderer
Mit der 4800-Appliance bringt Exinda eine Netzwerkmonitoring-Appliance auf den Markt, die sich gleichzeitig als WAN-Beschleuniger einsetzen lässt. SearchDataCenter.de hat das Produkt unter die Lupe genommen.
Ein Produkt zur WAN-Beschleunigung mit einer Monitoring-Lösung zu verknüpfen ist ein naheliegender Schritt. Denn die Voraussetzung für performantes Caching ist eine exakte Analyse des durchlaufenden Verkehr. Die Appliance 4800 von Exinda kann die Datenübertragungen bis hin zu Layer 7 des OSI-Schichtenmodells untersuchen. Die Lösung kommt ursprünglich aus dem Netzwerküberwachungsbereich und wurde um WAN-Beschleunigungsfunktionen erweitert.
Das Beschleunigen von WAN-Verbindungen funktioniert üblicherweise über Cache-Funktionen. Sie sorgen, dass bereits übertragene Inhalte nicht mehrmals transferiert werden und beherrschen TCP-Beschleunigung auf Protokollebene sowie Kompressionsmechanismen.
Damit lassen sich protokollunabhängige Caches realisieren. Diese Caches erkennen das erneute Auftreten einer Datei auch dann, wenn ein System sie über einen anderen Dienst transferieren möchte. Kommt beispielsweise ein RTF-Dokument per Mail an einem Standort an und landet dort im Cache, so ist die genannte Cache-Lösung dazu in der Lage, die Datei auch dann richtig zu identifizieren und aus dem Cache zu holen, wenn sie beim zweiten Mal über das CIFS-Protokoll eingespielt wird.
SeachDataCenter hat sich die Leistungsfähigkeit der Exinda 4800 angesehen. Laden Sie hier das vollständige Whitepaper „Im Test: Exinda 4800“.
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