Die Gesamtkosten des Datentransports beim Cloud Computing sind intransparent

Ein erster Kostenvergleich von Storage-Access-Techniken durch MTI

06.04.2011 | Autor / Redakteur: Kriemhilde Klippstätter / Rainer Graefen

In Abschnit Kosten von Tabelle 2 werden die drei Konfigurationen Typ1, Typ 2 und Typ 4 mit zwei, zehn und zwanzig Ports durchgerechnet. Schon in der kleinsten Konfiguration bei Typ 1 ist FCoE nur 180 Euro teurer und wird mit wachsender Anzahl von GbE-Ports immer wirtschaftlicher.

Rein vom Materialwert der benötigten Komponenten rentiert sich der Einsatz von 10 Gbit Bandbreite bereits für Server mit zwei FC und vier Ethernet-Ports. MTI nimmt an, dass die Kosten für einen FC-Anschluss 1.480 Euro je Port betragen.

Hochverfügbare Anschlusstechnik wird mit FCoE billiger

Dazu kommen die 525 Euro je Port für die Ethernet-Verbindung, also insgesamt 4.010 Euro für den doppelten Anschluss. Für Server mit mehr Ports hat FCoE die Nase vorn.

Sind wie in Typ 4 unterstellt, die im Beispiel angenommenen 20 Server mit jeweils zwei FC- und acht Ethernet-Anschlüssen im Einsatz, so lässt sich mit FCoE viel Geld sparen:

Damit würde bei der Trendberechnung ein Kostenvorteil von 70.620 Euro erzielt. Anders als das Controlling werden Netzwerk-Manager solche auf einfache Kosten reduzierten Berechnungen nicht goutieren.

Schließlich weisen die drei Transportprotokolle doch ein funktionell sehr unterschiedliches Verhalten auf. Und auch viele Fragen bezüglich Installation und Management von FCoE sind noch nicht zufriedenstellend geklärt.

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