10.09.2008 | Redakteur: Katrin Hofmann
Welche Ziele CIOs und IT-Leiter deutscher Großunternehmen mit Virtualisierungs-Initiativen verfolgen und vor welchen Hürden sie sich bei der Umsetzung fürchten, zeigen die Ergebnisse einer Studie von Hewlett-Packard. Demnach bezweifelt manch Befragter, dass der angestrebte Nutzen tatsächlich erzielt werden kann.
Eine höhere Verfügbarkeit, allgemeine Kostenreduktion, weniger Ausgaben für Strom und ein verbessertes Risikomanagement beziehungsweise eine Sicherstellung der betrieblichen Kontinuität bezeichnen die IT-Entscheider hierzulande als die wichtigsten Gründe für Virtualisierungs-Initiativen.
Weitere Ziele sind die Verbesserung der Service-Qualität, die Verringerung des Platzbedarfs, eine höhere Produktivität und die Anpassung der IT-Strukturen an neue geschäftliche Anforderungen.
Allerdings sind die durch den Marktforscher Coleman Parkes im Auftrag von HP befragten CIOs und IT-Leiter „nicht allzu zuversichtlich“, dass sich diese Hoffungen unweigerlich erfüllen. Auf einer Skala von eins bis fünf für „sehr zuversichtlich“ bis „überhaupt nicht zuversichtlich“ vergaben die Umfrageteilnehmer für die Risiko- und Kostenminimierung lediglich eine 3,3 und 3,5. Ebenfalls unsicher waren sie sich bezüglich der erhöhten Business-Agilität, der höheren Effizienz und darüber, ob sich Wettbewerbsvorteile durch die Neuerungen erzielen lassen.
Die größten Sorgen bereitet der Untersuchung zufolge die Infrastrukur-Planung (76 Prozent), gefolgt von der Genehmigung durch die Geschäftsleitung (63 Prozent) und den Einführungskosten (61 Prozent). Ebenso als große Herausforderung wird von 55 Prozent die Steuerung der virtuellen Umgebungen durch interne Richtlinien und deren Ausrichtung an den Geschäftszielen gesehen. Weitere 47 Prozent bezeichneten die Kapazitäts-Planung und 42 Prozent das Management unterschiedlicher Virtualisierungs-Plattformen als Hürden.
weiter mit HPs Tipps aus der Studie und wie viele Firmen Virtualisierungsprojekte planen

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