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Die Kürzel der drei Hersteller – VCE – entwickeln sich immer mehr zum Gütezeichen für Cloud-Computing und wir wollen unsere 21-jährige Speicherexpertise hinzufügen“, erklärte der Marketier.
Nicht nur seiner Meinung nach basieren heutige Rechenzentren auf den drei Säulen Storage, Networking und Virtualisierung, die immer weiter integriert werden. Dekkers hat für MTI „Health Checks“ entwickeln lassen, mit denen die Infrastruktur der Klientel – wieder aufgeteilt nach Grad und Güte von Virtualisierung, Networking und Storage aber erweitert um Energieeffizienz – untersucht werden.
Mit VMware-Werkzeugen lässt sich die virtualisierte Server-Infrastruktur analysieren und deren Ausnutzung verbessern und die Business Continuity gewährleisten. Mit „RecoverPoint“ beispielsweise lassen sich Server und Speicher, die an ein SAN angeschlossen sind, absichern.
Die Lösung, die in einer Outband-Appliance untergebracht ist, ermöglicht Continuous Data Protection (CDP) und permanente entfernte Datenreplizierung, Continuous Remote Replication (CRR).
Die Datenwiederherstellung kann deshalb auch von der Außenstelle gestartet werden. Kommt zusätzlich noch der „Replication Manager“ ins Spiel, ist ein Backup ohne Beeinträchtigung der Produktionsdaten möglich.
Cisco steuert mit dem „Nexus 1000V“ einen Software-Switch bei, der sich direkt in die VMware-Infrastruktur integrieren lässt. Damit lassen sich die virtuellen Maschinen auch bei laufendem Betrieb verschieben, die Hardware unterbrechungsfrei warten und die Arbeitslast kann optimal verteilt werden (load balancing).
Dank eines zweiten Solution Centers im englischen Godalming können die MTI-Kunden das flexible Datenmanagement auch von und mit Zweigstellen ausprobieren. Demnächst soll in Frankreich, das derzeit von England aus betreut wird, ein eigenes Center nach deutschem Vorbild aufgebaut werden.
Für Dekkers sollen sich die Standorte irgendwann in „Wolken auflösen“: Internal Cloud für Godalming, external Cloud in Wiesbaden und die Private Cloud verbindet beide.
Bis dahin möchte er aber zumindest eines erreichen: Virtualisierung soll sich aus der Nische der taktischen Einzellösung heraus zum strategischen Gesamtkonzept entwickeln.
Das Systemhaus mit 150 Mitarbeitern hat dazu schnell umfangreiche Zertifizierungen von EMC und Cisco erhalten und will heuer trotz Finanzkrise die 80 Millionen Dollar Umsatz vom vergangenen Jahr übertreffen.
Laut Dekkers liegt die Company im Plan der neuen Finanzgeber Garnett & Helfrich Capital Fund, die nach dem Zusammenbruch der amerikanischen MTI-Mutter die europäische Gesellschaft gegründet haben. Der Venture Capital Geber aus der Bay-Area hatte beispielsweise auch den Thin-Client-Lieferanten Wyse übernommen und somit „Know-how im IT-Geschäft“, wie der Marketing-Chef beschreibt.
Im Wiesbadener Solution Center werden außer EMC-basierenden Lösungen auch kundenspezifische Probleme untersucht. „Dann setze ich statt dem EMC- den MTI-Hut auf“, erklärt Dekkers die Doppelfunktion.
Denn bei aller Nähe zu VMware, Cisco und EMC: Die größte Konkurrenz erwächst dem Systemhaus – und das gilt nicht nur für MTI Europe - noch immer aus den eigenen Lieferanten mit ihren OEM- oder Direktgeschäften.
posted am 01.09.2010 um 13:57 von nicht registrierter User
posted am 27.08.2010 um 10:43 von nicht registrierter User
posted am 25.08.2010 um 12:10 von nicht registrierter User
posted am 23.08.2010 um 17:12 von Storm
posted am 22.08.2010 um 15:55 von nicht registrierter User
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