14.04.2008 | Redakteur: Florian Karlstetter
Mit dem Nexus 5000 hat Cisco einen Layer-2-Switch angekündigt, der neben performanten Durchsätzen im 10-Gigabit-Bereich auch Fibre Channel over Ethernet ermöglicht. Über native Fibre Channel Interfaces lässt sich die Plattform direkt an Ciscos Storage-Plattform MDS 9000 anschließen.
Der vorgestellte Low-Latency-Switch adressiert Herstellerangaben zufolge die Notwendigkeit zur I/O-Konsolidierung im Access-Layer, beispielsweise in dicht gepackten Server-Racks. Dank der Unterstützung von Fibre Channel over Ethernet (FCoE) ermöglicht der Nexus 5000 auch den Aufbau einer Unified Fabric. Diese soll Server- und Storage-Netzwerke, ähnlich wie die kürzlich vorgestellte Nexus 7000-Appliance, zu einer einheitlichen Plattform vereinen.
Nexus 5000 arbeitet im Aggregations- und Core-Bereich nahtlos mit der kürzlich vorgestellten Cisco Nexus 7000 und Cisco Catalyst 6500 zusammen. Der 10-Gigabit-Switch arbeitet unter Ciscos Betriebssystem NX-OS. Das neue Fabric-Betriebssystem kombiniert die Speichernetzfunktionen von SAN-OS mit den Routing- und Switching-Features von Cisco IOS.
NX-OS ist auch auf Virtualisierung abgestimmt. So ist es möglich, benötigte Ressourcen und Infrastrukturdienste je nach Bedarf aus virtualisierten Pools bereitstellen zu lassen.
Der Low-Latency-Switch erreicht Herstellerangaben zufolge eine Switching-Kapazität von über einem Terabyte pro Sekunde über 40 fest installierte 10 GbE-Ports, die sowohl Ethernet als auch FCoE unterstützen. Über zwei Erweiterungs-Ports können weitere Module angeschlossen werden. Der Nexus 5000 soll voraussichtlich ab Mai für rund 36.000 US-Dollar erhältlich sein.
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