19.03.2010 | Redakteur: Nico Litzel

NetApp bietet Kunden mehr Möglichkeiten, durchgängige FCoE-Infrastrukturen aufzubauen, um Ethernet- und Fibre-Channel-Architekturen zu vereinheitlichen. Indes bezweifelt Marktforscher Gartner, dass konvergierte Netzwerke einfacher zu verwalten und günstiger sind.
Nach IBM hat sich mit NetApp ein weiterer Hersteller für den Einsatz des 10-Gbit/s Converged Network Adapter (CNA) „Oneconnect Universal Converged Network Adapter“ (UCNA) von Emulex in seinen Ethernet-Speicherlösungen entschieden.
„NetApp und Emulex haben eine gemeinsame Strategie, um 10 Gbit/s Ethernet-basierte Netzwerk-Konvergenz-Lösungen auf den Markt zu bringen, die es Kunden ermöglichen, ein abgestuftes Konzept für die Konsolidierung der Speichernetzwerk-Strukturen zu verfolgen“, sagt Steve Daheb, Chief Marketing Officer und Senior Vice President of Business Development, Emulex. „Durch die Partnerschaft mit NetApp verhelfen wir Kunden, strategische Vorteile mit durchgängigen FCoE-Lösungen zu erreichen, die an bestehende Glasfaserressourcen anknüpfen, bei gleichzeitiger Reduzierung der Stromversorgung, Kühlung und zukünftiger Infrastrukturkosten.“
NetApp wird nicht nur den neuen CNA von Emulex vertreiben, das Unternehmen ist auch einer der ersten Anbieter, die VMwares „Cloud-OS“ vSphere 4 in FCoE-Host-Umgebungen unterstützen. Zudem erweitert NetApp das bestehende FCoE-Portfolio von Brocade, das CNAs, ein FCoE-Blade für den DCX-Backbone und den Top-of-Rack-8000-FCoE-Switch umfasst, um eine DCB-only-Version des Brocade 8000.
FCoE fußt auf 10-Gigabit-Ethernet. Seit der Markteinführung 2006 hat NetApp eigenen Angaben zufolge knapp 14.000 10-Gigabit-Ethernet-Ports verkauft, wobei die Wachstumsrate in den vergangenen sieben Monaten 85 Prozent betragen habe.
Weiter mit: Laut Gartner bringen konvergente Netzwerke keine Kostenvorteile
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