Kommentar der Enterprise Storage Group zur Kritik von Gartner an FCoE

Netzwerk-Konvergenz im Rechenzentrum ist sinnvoll

10.06.2010 | Autor / Redakteur: Bob Laliberte / Nico Litzel

Bob Laliberte, Senior Analyst bei der Enterprise Storage Group

Ein einzelnes konvergiertes Netzwerk braucht weniger Switches und Ports, ist einfacher zu verwalten und verbraucht weniger Strom. Alles falsch, sagt Gartner. Im Gegenteil: Unternehmen fahren unterm Strich mit zwei gut strukturierten, einzelnen Netzwerken besser. Dem widerspricht Bob Laliberte von der Enterprise Strategy Group in seinem Kommentar.

Unternehmen sind für die Führung und das Wachstum ihres Geschäfts stark auf die IT angewiesen. Investitionen sind daher entscheidend, um die Wettbewerbsposition halten zu können oder weiter auszubauen. Gemäß der Erhebung zur IT-Ausgabenbereitschaft 2010 (2010 IT Spending Intentions Survey) von ESG Research werden die Top-Investitionen zwar je nach Unternehmensgröße variieren, der Schwerpunkt wird aber auf einer verstärkten Nutzung von Server-Virtualisierung, Sicherheit, Konsolidierung von Rechenzentren, Netzwerkaktualisierung sowie Datenschutz und -verwaltung liegen.

Viele große IT-Projekte konzentrieren sich auf eine Verbesserung des Netzwerks, um den gewünschten Erfolg zu erzielen. Darüber hinaus gibt es viele weitere Gebiete, die in diesem Zusammenhang angesprochen werden sollten, etwa:

Ausbau von Rechenzentren treibt Netzwerk-Upgrades voran.

  • Unternehmen setzen die Konsolidierung von Rechenzentren fort, um die Innovation voranzutreiben und Kosten zu reduzieren. Für Unternehmen mit vielen Rechenzentren ist es wichtig die adäquate Konnektivität sicherzustellen, um Daten auszutauschen.
  • Die sich immer stärker entwickelnden Webanwendungen stellen hohe Anforderungen an zuverlässige Netzwerkverbindungen.
  • Server-Virtualisierung benötigt eine Netzwerkspeicherung, um von einer erweiterten Funktionalität profitieren zu können. Sobald Unternehmen in ein Produktionsumfeld expandieren, ist ein Netzwerk mit adäquater Leistung und Konnektivität essentiell. Ferner machen es mehrere Anwendungen oder Aufgaben, die sich die physischen Ressourcen eines einzelnen Servers teilen, noch wichtiger, eine ausreichende Bandbreite für den Datenoutput zu haben.

Beschränkte Zahl von IP-Adressen. Der Bedarf an neuen IP-Adressen steigt, Unternehmen werden daher auf IPv6 migrieren müssen, denn immer mehr Menschen nutzen das Internet, mobile Endgeräte finden eine immer größere Verbreitung und die Digitalisierung im Gesundheitswesen und in der öffentlichen Verwaltung schreitet voran.

Ethernet ist allgegenwärtig und hat eine attraktive Leistungs-Roadmap. Ethernet-Netzwerke befinden sich mitten im Übergang von 1 GbE zu 10 GbE. Die Roadmap sieht sogar den Übergang zu 40 GbE und dann zu 100 GbE vor. Das ist weit anspruchsvoller als Fibre Channel (FC), welches sich von 8 auf 16 und schließlich auf 32 Gigabit verdoppeln wird.

Weiter mit: Investitionen in Rechenzentrumsnetzwerke

Ergänzendes zum Thema

Der Autor

Kommentar zu diesem Artikel abgeben

Schreiben Sie uns hier Ihre Meinung ...
(nicht registrierter User)



Spamschutz 

Bitte geben Sie das Resultat dieser Rechenaufgabe (Addition) ein:
Kommentar abschicken

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 2045476)