23.08.2010 | Redakteur: Ulrike Ostler
Dazu kommen die Verkäufe von 3Com und H3C mit 943.300 Ports, rund 9,3 Prozent des Markts und rund 666 Millionen Dollar Umsatz, was rund 33, 6 Prozent der gesamten Einnahmen in diesem Marktsegment entspricht.
Die Ethernet-Switches für das Rechenzentrum finden sich in den „A“-Serien:
Die HP Strategie in punkto RZ-Connectivity mündet in die Produktentwicklung von „FlexFabric“. Sie verspricht Konvergenz von Servern sowie von Netzwerk- und Storage-Ressourcen. Zu den Stärken zählen die Gartner-Analysten das umfangreiche LAN und Rechenzentrums-Portfolio. Gemeinhin gelten die Produkte als kosteneffizient und bieten eine gute TCO-Bilanz.
Pflegt Cisco einen intensiven Kontakt zu VMware, bietet HP eine enge Partnerschaft mit Microsoft und mit dem Hypervisor „Hyper-V“. Best-of-Breed-Partnerschaften gibt es etwa mit F5 und Riverbed. Virtual Connect, beziehungsweise Virtual Connect Flex Fabric, ist innovativ. Das Unternehmen investiert in Entwicklung und Forschung und kann auf einen funktionstüchtigen Vertrieb verweisen.
Allerdings muss sich HP erst noch als Anbieter in diesem Segment beweisen. Große Unternehmen haben HP noch nicht auf dem Radar. Virtual Connect ist proprietär und ist damit eine Abkehr von der Orientierung an Standards, an denen HP sonst seine Produktentwicklung ausrichtet.
Dazu kommt, dass HP in diesem Segment nur eine vergleichsweise geringe Zahl an global agierenden Channel-Partnern zur Verfügung stehen und die eigene Service-Organisation mögliche neue Vertriebspartner als potenzielle Konkurrenz versteht.
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