18.05.2007 | Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Martin Hensel
Mit Icebox stellt N-Tec eine Speicherlösung für kleinere und mittlere IT-Umgebungen vor. Neben einem eingebauten FC-Hub und zahlreichen RAID-Leveln bietet das System eine Kapazität von bis zu 16 Terabyte. Je nach Ausführung können die Modelle direkt angeschlossen oder in Storage Area Networks eingebunden werden.
Hersteller N-Tec vertreibt seine aktuellen Icebox-Systeme in verschiedenen Varianten. Neu hinzugekommen sind die Modelle CS und CF. Das CS-Modell mit zwei U320-SCSI-Anschlüssen dient als Direct-Attached-Storage-Lösung (DAS). Die CF-Version soll hingegen in Storage Area Networks (SAN) zum Einsatz kommen. Für die Verbindung sorgen hier vier Fibre-Channel-Anschlüsse (FC) mit einer Bandbreite von zwei GBit pro Sekunde. Ein in das Gerät integrierter FC-Hub soll bei kleineren Installationen einen zusätzlichen Switch entbehrlich machen.
Beide Systeme bieten Platz für 16 SATA-II-Festplatten und ermöglichen so laut N-Tec Speicherkapazitäten bis zu 16 Terabyte. Neben gängigen RAID-Leveln (0, 1, 0+1, 3, 5, 30, 50, 60) unterstützen die Speichersysteme auch RAID-6 und Triple Parity (TP). Der RAID-Controller basiert auf Intels 64-Bit-IOP331-Prozessoren, die mit 667 MHz laufen. Als Cache dient ein ECC-Speicher mit 1.024 MByte. Bei Bedarf kann dessen Größe auf bis zu 2.048 MByte ausgebaut werden.
Die Festplatten lassen sich im laufenden Betrieb austauschen. Methoden wie „disk scrubbing“ und „disk cloning“ sollen für erhöhte Sicherheit sorgen: Weist eine Festplatte zu viele fehlerhafte Sektoren auf, muss sie nicht aus dem RAID-Verband entfernt werden. Stattdessen kann der Datenträger im laufenden Betrieb auf eine andere Festplatte „geklont“ werden. Ein riskanter „Fail“-Zustand wird somit vermieden, wirbt der Hersteller. Zudem überwacht das System Betriebstemperatur von Lüftern und Netzteilen und generiert im Fehlerfall entsprechende Meldungen.
Konfiguriert werden die Icebox-Speicherlösungen über eine Web-Oberfläche. Fehlermeldungen können über SMTP (Simple Mail Transfer Protocol), SMS und SNMP (Simple Network Management Protocol) weitergeleitet werden. Durch die System-unabhängige Überwachung lässt sich das System auch in heterogenen Netzen nutzen.
Als Preis nennt N-Tec 5.702 Euro für ein mit acht Terabyte ausgestattetes CS-System mit 16 Festplatten. Für das vergleichbar ausgestattete CF-Modell werden 6.262 Euro fällig.
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