Defense-Pro-Switches sichern konvergente Daten- und VoIP-Netze gegen Eindringlinge

Radware aktualisiert die Firmware seiner Intrusion-Prevention-Systeme

17.10.2007 | Autor / Redakteur: Peter Hempel / Martin Hensel

Defense-Pro AS5 von Radware.

Seit Anfang Oktober ist für die Defense-Pro-Switches von Radware Version 4.0 der Firmware erhältlich. Neben den klassischen Intrusion-Prevention-System-Funktionen ermöglicht das Software-Update Schutz gegen Syn- und HTTP-Flood-Attacken.

Die Defense-Pro-Appliances von Radware schützen mit ihrer Self-learning-Technik und kombinierten verhaltens- und signaturbasierender Analyse den gesamten Netzwerkverkehr. Auf diese Weise lassen sich Angriffe von Würmern, Viren, Malware und verschiedene DoS-Attacken verhindern. Die Defense-Pro-Systeme können dabei ohne Geschwindigkeitseinbußen – je nach Größe – Traffic bis zu sechs Gigabit pro Sekunde absichern.

Die Software-Aktualisierung passt die Analysefunktionen den veränderten Angriffszenarien an. Die Systeme überprüfen danach HTTP- VoIP- SIP-, FTP-, POP3-, IMAP- und MS-SQL-Datenverkehr. Somit sind konvergente Netzwerke auch vor Bedrohungen wie SIP-basierten Invite- oder Register-Floods geschützt. Dem Hersteller Radware zufolge sollen auch die Erkennungs-Algorithmen der bereits vorhandenen Sicherheitsfunktionen dem veränderten Verhalten von Schadcode und menschlichen Hackern angepasst worden sein.

Für vorhandene Systeme stehen die Firmware-Aktualisierungen auf der Herstellerwebseite zum Download bereit.

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