09.02.2010 | Autor / Redakteur: Dave Raffo, SearchStorage.com / Nico Litzel
Auch sollte man Fibre Channel over Ethernet nicht aus dem Blick lassen. FCoE wird Unternehmen in die Lage versetzen, sowohl FC als auch Ethernet über eine einzige Netzwerkinfrastruktur zu übertragen. Zwar gibt es Spekulationen, dass FCoE Unternehmen dazu veranlassen wird, iSCSI zu überspringen. Allerdings besteht weitgehend Einigkeit darin, dass kleinere Unternehmen iSCSI treu bleiben werden während Großunternehmen, die viel in eine FC-Infrastruktur investiert haben, auf FCoE umschwenken. So oder so wird es den meisten Experten zufolge noch einige Jahre dauern, ehe sich FCoE auf breiter Front durchsetzen wird.
Yezhkova von IDC geht nicht davon aus, dass 10-Gigabit-Ethernet zu einem plötzlichen Massenansturm auf iSCSI führen wird. Vielmehr rechnet sie damit, dass 10-Gigabit-Ethernet schrittweise das Gigabit-Ethernet ablöst. Sie geht ebenfalls davon aus, dass FCoE die Verbreitung von iSCSI allenfalls etwas bremsen, aber nicht gänzlich aufhalten wird. „Wir gehen davon aus, dass iSCSI auch weiterhin auf Kosten von FC zulegen wird.“
Reichmann von Forrester Research ist der Auffassung, dass iSCSI weniger disruptive als FCoE ist, das eine durchgängige 10-Gigabit-Ethernet-Infrastruktur und ein lossless Ethernet voraussetze. „Das sind die Vorteile von iSCSI: Man kann es schrittweise einführen, man kann die bereits vorhandene Infrastruktur einsetzen und man es später bei Bedarf weiter ausbauen.“
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