ESVA unterstützt Thin Provisioning, Snapshots und Load Balancing

Infortrend bringt Scale-Out-Storage-Lösung für Fibre Channel und iSCSI

16.06.2009 | Redakteur: Philipp Ilsemann

Die ESVA-F60 lässt sich auf bis zu 33,6 Terabyte skalieren.

Mit der Scale-Out-Storage-Plattform ESVA (Enterprise Scalabale Virtualized Architecture) betritt Hersteller Infortrend den Markt für High-End-Speicherlösungen. Neben einer hohen Skalierbarkeit sollen vor allem Funktionen wie Array-basierte Snapshots und Thin Provisioning die Kunden überzeugen.

Mit Infortrend betritt ein weiterer Hersteller den Markt für Scale-Out-Storage-Lösungen. Die hoch skalierbare Architektur ESVA (Enterprise Scalable Virtualized Architecture) können Unternehmenskunden mit Bedarf an High-End-Storage um zusätzliche Module für höhere Kapazität und Performance erweitern.

Dabei haben sie die Wahl zwischen Fibre-Channel- und iSCSI-Versionen der Hardware. Im Fibre-Channel-Segment ist die ESVA-F60 mit vier 8-Gb/s-Fibre-Channel-Ports und acht Gigabyte Cache-Speicher ausgestattet. Sie lässt sich mit 16 bis 112 3,5-Zoll-Enterprise-SAS-Disks bestücken und zwischen 2,4 und 33,6 Terabyte skalieren.

Wer mehr Kapazität benötigt, kann die ESVA-F20 andocken. Ihre 3,5-Zoll-SATA-II-Disks sorgen für bis zu 112 Terabyte zusätzlichen Speicher. Für mehr Performance bietet Infortrend die ESVA-F40 an. 12 bis 48 2,5-Zoll-Enterprise-SAS-Disks verrichten darin ihr Werk. Für noch schnellere Zugriffszeiten sollen Solid State Drives (SSD) sorgen, die ebenfalls unterstützt werden.

iSCSI ohne Performance-Booster

Für iSCSI-Nutzer bietet Infortrend eigene Versionen an. Die ESVA-E60 mit acht Gigabit-Ethernet-Ports ist das Pendant zur ESVA-F60, lässt sich jedoch nur mit bis zu 64 Disks bestücken, womit die maximale Kapazität bei 19,2 Terabyte liegt. Sie lässt sich mit der ESVA-E20 um jeweils bis zu 64 Terabyte aufrüsten. Einen Performance-Booster gibt es für iSCSI nicht. Jedoch können zusätzliche ESVA-E60-Systeme angeschlossen werden.

Die Systeme sind redundant ausgelegt. Dies betrifft die RAID-Controller, die Energiezufuhr, die Lüfter, Festplatten und Kabelverbindungen. Für geringen Stromverbrauch soll unter anderem eine Spindown-Technologie sorgen, bei der nicht genutzte Festplatten heruntergefahren werden. Hardware bestehender Eonstor-Storage-Produkte von Infortrend ist zur ESVA-Serie übrigens nicht kompatibel.

Lesen Sie auf der nächsten Seite mehr zu den Software-Funktionen der ESVA-Serie.

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