03.05.2011 | Autor / Redakteur: Knut Trepte / Andreas Donner
Kleine und mittelständische Unternehmen mit Zweigstellen haben oft das Problem, dass Filialen für eine vollständig eigene IT-Infrastruktur zu klein sind. Das führt zu ganz besonderen Anforderungen bei Vernetzung, Backup und Sicherheit und wirkt sich auf den administrativen Aufwand und die Kosten aus. Technologien wie Virtualisierung, NAS und Unified Threat Management können hier jedoch optimal kombiniert werden, um ein Höchstmaß an Effizienz zu erreichen.
Die Kombination aus Virtualisierung, NAS und Unified Threat Management erlaubt eine preiswerte, zweckmäßige und sichere Vernetzung von Zweigstellen und Filialen kleiner und mittlerer Unternehmen. Die wichtigsten Aspekte lassen sich dabei in wenigen Sätzen zusammenfassen.
Lokal benötigte Serverprozesse können über Virtualisierung konsolidiert werden. Managed, Smart oder Plus Switches können per Fernzugriff administriert werden und stellen jeweils nur wirklich benötigte Funktionen zu einem Minimum an Kosten bereit. NAS/SAN Kombinationen schaffen eine weitere Verdichtung während UTMs Sicherheitsfunktionen in einem zentralen Gerät bündeln.
Bei der Anbindung von Zweigstellen an das zentrale Unternehmensnetz stellt sich generell die Frage nach der benötigten Bandbreite, der Verbindungslatenz und ob definierbare Qualitätslevel (Quality of Service, QoS) für einzelne Anwendungen erforderlich sind. Je nach Anforderung stehen verschiedene Verbindungskonzepte bereit. Vom einfachen Site-to-Site VPN via öffentlicher Internetverbindung über das VPN im WAN-Netz eines Service Providers bis hin zur dedizierten Glasfaser-Standleitung bietet der Markt die verschiedensten technischen Alternativen an, die sich in Service Level, Redundanz und Preis an jedes gewünschte Szenario anpassen lassen.
Um diese Frage nach der individuell besten Wahl optimal beantworten zu können, müssen zunächst die notwendigen Anwendungen auf ihre Anforderungen hin analysiert werden. Dabei stellt sich sofort die Frage, welche Anwendungen lokal in der Filiale und welche in der Zentrale bereitgestellt werden sollen: Datenbanken, Fileserver, Internetzugriff, Voice over IP und vieles mehr. Egal wie der Mix gestaltet wird, drei Dinge sollten für sämtliche Zweigstellennetzwerke gelten. Die Netze müssen zuverlässig, kosteneffizient und einfach in der Administration sein.
Die Ausgangssituation ist klar: Die Vernetzung mit dem Firmenhauptsitz und Zugriffsmöglichkeiten für Außendienstmitarbeiter sind selbstverständliche Anforderungen. Kleine und mittelständische Unternehmen oder Filialen haben heute dadurch einen erhöhten Bedarf an Netzwerkmanagement. Bedingt durch die Anzahl der Mitarbeiter sowie die vielfältigen Applikationen und Server-Einheiten ist der Anforderungskatalog enorm. Vor diesem Hintergrund muss ein Netzwerk geplant, eingerichtet und administriert werden.
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