31.10.2007 | Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Florian Karlstetter
Kartentausch statt Serverwechsel: Distributor CPI Computer Partner bietet weitere UIO-Karten (Universal Input/Output) für Systeme der Falcon-Reihe an. Die SAS-Platinen vereinen sämtliche Ein- und Ausgabefunktionen auf einer Platine. Mit den RAID-tauglichen Karten lassen sich Rechner von Supermicro auf- und umrüsten.
Anwender können jetzt aus sieben UIO-Karten wählen. Neben der Gigabit Ethernet Card SMCI-AOC-UG-I4 für 243 Euro liefert CPI weitere SAS-Controller mit Chipsätzen von Intel oder LSI.
Die Intel-basierenden UIO-Karten unterstützen bis zu 128 Festplatten. Die mit IOP348-Prozessor bestückten Komponenten stellen bis zu acht Ports und 256 MByte Cache bereit. Festplatten können als RAID gekoppelt werden. Unterstützt werden dabei die Level 0, 1, 5, 6 und 10. Als maximale Transferrate bei acht genutzten Ports nennt CPI 2,4 Gigabyte pro Sekunde. Die Karten sind ab 203 Euro zu haben, das teuerste Modell schlägt mit 348 Euro zu Buche.
Alle mit dem LSI Logic ROC (RAID-On-Chip) ausgestatteten UIO-Karten verfügen über 256 Megabyte. Zu den unterstützten RAID-Leveln zählen 0, 1, 5, 6, 10, 50 und 60. Je nach Modell kosten die LSI-Komponenten zwischen 106 und 419 Euro.
Aufgrund ihrer Konstruktion eignen sich die UIO-Karten ausschließlich für Rechner vom Hersteller Supermicro. Als Einstiegssysteme nennt Distributor CPI die Server Supermicro 5015M-UB und Supermicro 5025M-URB für 1.099 respektive 1.349 Euro.
Die bereits im Frühjahr 2007 angekündigten UIO-Karten für Infiniband (SearchStorage.de berichtete) sind immer noch nicht lieferbar. Ab wann Käufer entsprechende Systeme ordern können ist derzeit immer noch unklar.
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