23.09.2009 | Redakteur: Nico Litzel

Festplattenhersteller Seagate erweitert mit der Barracuda XT das Angebot um eine 3,5-Zoll-Desktop-Festplatte mit zwei Terabyte Kapazität und SATA-3.0-Schnittstelle, die eine theoretische Datenübertragungsrate von sechs Gigabit pro Sekunde bietet. Unser Produktvergleich in der Bildergalerie zeigt die Stärken und Schwächen der aktuellen 3,5-Zoll-Modelle von Western Digital, Seagate, Samsung und Hitachi auf.
Seagate liefert mit der Barracuda XT das weltweit erste Desktop-Laufwerk mit SATA-3.0-Schnittstelle aus. Die dritte SATA-Generation bietet eine theoretische Datenübertragungsrate von sechs Gigabit pro Sekunde. Diese wird allerdings laut Barracuda-XT-Datenblatt mit einer Datenübertragungsrate von 138 Megabyte pro Sekunde vom Medium nicht ausgeschöpft.
Anwender, die bereits Motherboards mit SATA 3.0 einsetzen, beispielsweise von Asus (Modell P7P55D Premium) und Gigabyte (GA P55 Extreme), verspricht allerdings der Cache der Barracuda XT mit 64 Megabyte Kapazität Geschwindigkeitsvorteile. Aber auch Anwender mit älteren Motherboards können die Disk in PCs oder Heim-Server einbauen: SATA 3.0 ist abwärts kompatibel zu SATA-Schnittstellen der ersten und zweiten Generation mit Datenübertragungsraten von 1,5 und 3 Gigabit pro Sekunde. Zudem kann die Barracuda XT Herstellerangaben zufolge mit herkömmlichen Kabeln und Steckern verwendet werden.
Seagates jüngstes Produkt aus der Barracuda-Reihe bietet eine Spindelgeschwindigkeit von 7.200 Umdrehungen pro Minute und eine Kapazität von zwei Terabyte. Diese verteilt der Hersteller auf vier Platten, die eine Speicherdichte von 368 Gigabit pro Quadratzoll aufweisen.
Die Barracuda XT wird ab sofort ausgeliefert. Als Preis empfiehlt Seagate für die Vereinigten Staaten 299 US-Dollar. Hierzulande liegen die günstigsten Angebote im Web derzeit bei 268 Euro.
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