01.06.2007 | Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Florian Karlstetter
Chiphersteller Intel will eine standardisierte Schnittstelle für den Zugriff auf Flash-Speicher schaffen. Gemeinsam mit Dell und Microsoft hat das Unternehmen die Non-Volatile Memory Host Controller Interface Working Group ins Leben gerufen.
Die von Intel geführte Non-Volatile Memory Host Controller Interface (NVMHCI) Working Group will eine standardisierte Software-Schnittstelle für nichtflüchtige Speicher schaffen. Gemeinsam mit den Mitstreitern Dell und Microsoft will das Unternehmen noch in der zweiten Jahreshälfte erste Spezifikationen veröffentlichen. Dabei bauen die Partner auf die Unterstützung weiterer führender Unternehmen.
Mit ihren Bemühungen will das NVMHCI-Gremium die Arbeit der Open NAND Flash Interface (ONFI) Working Group ergänzen. Im ONFI-Konsortium haben sich mehrere Hersteller von NAND-Flash-Speichern zusammengeschlossen, darunter auch Intel.
Flash-Speicher werden vermehrt in aktuellen Rechnern eingesetzt und dienen dort als Cache. Microsoft nutzt die Vorteile des nichtflüchtigen Speichers bereits über die mit Windows Vista einführten Technologien Readyboost und Readydrive. Intel seinerseits stellt mit Turbo Memory die passende Hardware bereit. Auch Konkurrent AMD hat mit Hyperflash eine ähnliche Lösung angekündigt.
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