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In diesem Zustand hat das Floating Gate noch keinen nennenswerten Einfluss auf den Transistorbetrieb. Werden nun freie Elektronen mithilfe von höherer Spannung (Schreibspannung) durch die Barriere (meist eine Oxidschicht) hindurch auf das Floating Gate „gepresst“, dann ändert sich das Transistorverhalten erheblich. Die Anreicherung des Floating Gate mit Elektronen wird auch Programmierung genannt.
Das Floating Gate wird je nach Menge der aufgenommenen Elektronen zu einem elektronischen Drosselventil für die Transistorfunktion. Beim Auslesen einer Transistor-Speicherzelle wird der resultierende Strom als Indikator für logisch NULL (üblicherweise viele Elektronen im Floating Gate) und logisch EINS (üblicherweise wenig oder fast keine Elektronen im Floating Gate) ausgewertet. Da im Idealfall die „gefangenen“‚ Elektronen auch nach beispielsweise zehn Jahren immer noch vorhanden sind, kann auch dann noch der einmal programmierte Zustand ausgelesen werden.
Üblicherweise ändern sich Daten im Rechner in kurzen Abständen. Die Speicherzellen müssen also häufig umprogrammiert werden. Bei der Flash-Technik ist dazu eine Neu-Programmierung nötig. In einem separaten Arbeitsgang müssen die bisher gespeicherten Daten (immer blockweise) zuerst gelöscht werden. Bei einer höheren Spannung (Löschspannung) werden die gefangenen Elektronen blitzschnell (flash) aus dem Floating Gate „herausgepresst“.
posted am 01.09.2010 um 13:57 von nicht registrierter User
posted am 27.08.2010 um 10:43 von nicht registrierter User
posted am 25.08.2010 um 12:10 von nicht registrierter User
posted am 23.08.2010 um 17:12 von Storm
posted am 22.08.2010 um 15:55 von nicht registrierter User
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