30.11.2008 | Autor / Redakteur: Beth Pariseau / Nico Litzel
Solid State Disks (SSDs) sind dieses Jahr zu einem heiß diskutierten Thema geworden. Angefangen hat das, nachdem EMC die Halbleiterspeicher im Januar in die Symmetrix-Disk-Arrays integriert hatte. Seit diesem Zeitpunkt sind Dutzende Firmen mit der Ankündigung aus der Versenkung aufgetaucht, ebenfalls SSDs herzustellen oder produzieren zu wollen.
Sowohl Hersteller als auch Experten warnen, dass in dieser frühen Marktphase Qualität und Leistungsvermögen der Solid State Disks breiten Schwankungen unterliegen. In der Branche werden bereits erste Rufe nach Standards bei der Herstellung und bei der Leistungsmessung laut.
Dem haben sich auch einige Experten auf dem Flash Memory Summit 2008 angeschlossen, der kürzlich in San Diego stattgefunden hatte und auf dem die Branche auf der Suche nach SSD-Design-Standards war. Michael Cornwell, Manager Flash Memory Technology Business Development bei Sun, erklärt, dass Firmen noch immer innerhalb minimaler Fehlerkorrektur- und Performance-Standards Neuerungen einführen könnten. „Im Augenblick greift vermutlich jedes Standardisierungsgremium nach SSDs.“
Da Flash vollständige Block-Schreibvorgänge erfordert, müssen die Produkte eine Art Speicherbereinigung durchführen. Das ist ein aus dem DRAM-Bereich wohlbekannter Vorgang, bei dem ungenutzter Speicher entrümpelt wird. Aber wenn man das auf die multiplen Flash-Dies innerhalb eines mit SATA angebundenen Chassis anwendet, aus dem SSD-Laufwerke bestehen, muss man einen Kompromiss zwischen der Lebensdauer und der Performance eingehen.
Weiter mit: Blöcke müssen immer vollständig gelöscht werden
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