Intelligente Anwendungen arbeiten schneller mit Hybrid-Arrays

Adaptec will mit MaxIQ den Datenpfad konditionieren

17.09.2009 | Redakteur: Rainer Graefen

MaxIQ von Adaptec arbeitet mit einer intelligenten Lesebrille.

Es gibt nicht mehr viele Hersteller von internen RAID-Controllern. Externe Disk-Controller, NAS und Speichernetze beherrschen den Markt für Enterprise-Storage-Systeme. Mit der neuen Controller-Generation MaxIQ SSD Cache Performance Solution will Adaptec dem DAS-Storage im Rechenzentrum wieder zu einem neuen Höhenflug verhelfen.

Vor zehn Jahren tanzte Adaptec noch auf vielen Hochzeiten: Der RAID-Controller war das stabile Standbein, aber daneben gab es noch IDE-, SCSI-, SATA- und SAS-Controller, Fibre Channel, iSCSI, NAS-Systeme, TOE-Karten, Motherboard-Asics und anderes mehr.

Viele Produkte und Ideen mussten auf Grund der starken Konkurrenz wieder fallen gelassen werden. Zum wichtigsten Geschäftsfeld des Unternehmens ist der RAID-Controller für SAS-/SATA-Schnittstellen geworden.

Trotzdem wälzen die Verantwortlichen bei Adaptec seit einiger Zeit die Frage wie sie das zentrale Unternehmensprodukt zukunftssicher machen können, angesichts von Storage-Trends im Rechenzentrum wie Fibre Channel over Ethernet (FCoE) und Cloud-Storage, die als Schnittstelle einen Converged Network Adapter (CNA) benötigen.

Obwohl diese beiden Storage-Konzepte aktuell als zukunftsweisend vermarktet werden, will man bei Adaptec genau den entgegen gesetzten Weg gehen – und hat damit einen viel versprechenden Ansatz für das eigene Geschäft gefunden.

Das Gesetz der großen Zahl

„Man kann mit massivem Technikeinsatz den Speicher ins Rechenzentrum einbinden“, sagt Jürgen Frick, Product Marketing Manager, bei der Vorstellung des neuesten Adaptec Controllers MaxIQ, „man kann aber auch den umgekehrten Weg verfolgen wie es Google und Yahoo tun, die ihre Suchportale sehr effektiv mit tausenden von Standardkomponenten betreiben.“

Dieser Ansatz, dass die Intelligenz nicht in einer virtualisierten Speicherinfrastruktur steckt, sondern in der Anwendung, sprich in einem Dateisystem oder in der Datenbank, war für Adaptec der Ausgangspunkt einer Neupositionierung des klassischen RAID-Controllers als I/O-Beschleuniger und als Datenkonditionierungs-Plattform.

Controller beeinflusst Leistungsaufnahme

Auch wenn man sich bei Adaptec den sich wandelnden Bedürfnissen im Rechenzentrum schon seit Juli 2008 anpasst, so sind doch diverse Details umzusetzen. Es ist halbwegs leicht über anwendungsbezogene Performance, Betriebskosten und über Stromverbrauch und Klimatisierung im Allgemeinen im Rechenzentrum zu reden.

Die Frage nach sinkender Leistungsaufnahme berührt zum Beispiel die Kommunikation vom Controller mit der Festplatte und am Besten auch noch mit der Anwendung. Das betrifft verständlicherweise auch die Zusammenarbeit mit den diversen Herstellern.

weiter mit: Der Controller beherrscht den Datenpfad

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